Der folgende Text könnte bei Zustands- und Weltverbessern Sodbrennen und saures Aufstoßen zur Folge haben. Aufwallende hektische Röte eskaliernd bis zum cholerischen Anfall im Dienste des Friedens ist ebenfalls nicht auszuschließen. Das will ich entgegen meiner früheren diplomatischen Art nicht gleich wieder entschuldigend bedauern. Ganz im Gegenteil, ich hauche auf den Spiegel und putze ihn noch ein wenig blanker. Mag sein, dass Du gerne am Schornstein hängst und Greenpeace Plakate entrollst oder Dir auf den Gleisen eines anrollenden Castortransportes einen kalten Steiß holst. Wo auch immer Du gerade die gewaltbereite Faust zur Verteidigung des Friedens in die feinstaubgeschwängerte Luft reckst, Du kommst an einer nüchternen Bilanz nicht vorbei: Weder aktiver noch passiver Widerstand (das ist auch „Gewalt gegen etwas“) gegen die herrschende Macht haben jemals irgendetwas am Lauf der Geschichte geändert. Dadurch wurde noch niemals ein Krieg auf Dauer verhindert oder irgendein Staat auch nur einen Deut bürgergerechter. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Glaube an Recht und Gerechtigkeit automatisch linkes Verhalten zum Leben erweckt. Der Dualität entrinnen wir nicht.
Bürgerprotest wurde immer und wird noch geschickt aufgefangen, umgeleitet und nach wenigen Jahren geht die Reise weiter in die gewünschte Herrschaftsrichtung. Gewöhne Dir grundsätzlich an, mindestens Jahrzehnte zu überblicken, dann erkennst Du es leicht und Du ersparst Dir viel „zustandsverbessernde“ Arbeit.
Die Herrschaftsmodelle zwischen Demokratie und Diktatur waren niemals etwas anderes als Übungsfelder zur Optimierung feudaler Herrschaft und Sklaventreiberei. Nur die Tatsache, dass nicht alle Sklaven das gleiche Einkommen haben und manche „dicke Autos“ fahren, täuscht oberflächlich in einer kapitalistischen Demokratie darüber hinweg. Selbstverständlich ist es Dein gutes Recht, das alles zu übersehen. Nur dumm, dass Du dann link von den Fakten überholt wirst, während Du Dir gerade Schwielen schreibst, um Petitionen gegen Delphinsterben, EU-Schlampereien oder ein weniger tödliches Gesundheitssystem zu unterstützen. Schade, könnte man sagen, dass die wenigen kritischeren und wacheren Gemüter seit Menschengedenken glauben, auf diese Weise auch nur einen Fisch retten zu können. Doch so sollte es wohl sein und daher kann die Menschheitsgeschichte der letzten Jahrtausende so erstaunlich gradlinig die Maximierung von Kapital und Macht vorweisen. Dass dies letztlich dem Sägen am eigenen Ast gleichkommt, stört die wenigsten bei ihren kaufmännischen Raubritterzügen. Vielleicht sollten sie doch mal den Helm richtig herum aufsetzen, durch das Visier sieht man mehr. Für uns als stumme Dulder ist es dabei ein schwacher Trost, dass diese irrationale Kurzsichtigkeit die vom Leben gewollte Selbstzerstörung zur Folge hat.
Solltest Du an dieser Stelle als Aktivist für eine schönere, neue Welt nicht schon die „Löschen“-Taste gedrückt haben, dann begrüße ich Dich mit der Fragestellung, ob wir nun eine neue Verfassung, oder eine tatsächliche beachtete Verfassung oder eher eine neue Geistesverfassung brauchen.
Was brauchen wir, eine neue Verfassung oder eine neue Geistesverfassung?
In der mir mittlerweile eigenen Direktheit beantworte ich die Frage gleich vorweg: Wir brauchen einzig und allein eine neue Geistesverfassung. Was nützt es, wenn Du einem notorischen Messerstecher das Messer wegnimmst? Nichts, er bastelt sich das Nächste aus einer alten Schere oder einem Stück Blech. Gelingt es Dir hingegen, ihm die Vorzüge des Brotschneidens und Teilens schmackhaft zu machen, kannst Du ihn sorglos mit Dolchen reich beschenken. Die Frage ist also nicht allein, welches Instrument im Gebrauch ist, sondern in welcher Geistesverfassung und mit welchem Ziel das Instrument von seinem Benutzer verwandt wird.
Daher sind alle geistreichen Überlegungen zur Entwicklung neuer Geldsysteme, direkter Demokratie und ähnlicher Dinge im ersten Schritt zu einer neuen Welt völlig ohne Belang. Nichts ist bedeutungsloser, obgleich es natürlich richtig ist, sich auf Dauer nach dem optimalen Instrument umzuschauen. Mit einem Dachshaarpinsel wird der Bildhauer schwerlich eine Marmorskulptur aus dem Stein streicheln. Die Menschen, die in geistiger Eintrübung seit rund 4000 Jahren das Zinssystem mißbrauchen, würden mit nicht weniger großer Kreativität ein Freigeldsystem für ihre Zwecke unterlaufen. Sinnvoller ist es demnach den Boden für eine neue Geistesverfassung zu bereiten.
Diese einfachen Überlegungen legen nahe, dass sämtliche Aufrufe, beispielsweise dem Zinssystem ein Ende zu bereiten, völlig an der psychologischen Realität vorbeizielen. Jedem nur mäßig erfahrenen Machthaber würde der Puls keinen Takt höher schlagen. Sollte dennoch eine nicht mehr zu ignorierende Bewegung daraus entstehen, würde er wohlwollend nicken, sie begrüßen und unterwandern. Flugs wären systemtreue Vasallen auf dem Chefsessel. Anschließend nutzen sie getreu dem Motto „alter Wein in neuen Schläuchen“ die neue Gruppierung geschickt für die unverändert egozentrischen Ziele. So unter anderem geschehen und des Studiums wert, bei der Partei der Grünen oder auch Greenpeace. In den Führungsriegen beider Vereinigungen sitzen schon lange nicht mehr diejenigen, die mit Herzblut und echtem Anliegen gestartet sind. Heute herrschen dort diejenigen, die überall das Sagen haben. Im Greenpeacevorstand begrüßte man bekanntlich schon vor vielen Jahren hochrangige Lobbyisten des großen englischen Chemiekonzerns ICI.
Exemplarisch stelle ich Dir hier einen dieser zahlreichen Aufrufe zur Rettung der finanziellen Welt vor. Außer Ohnmacht, Wut und verplemperter Zeit, wird keine Wirkung erzeugt. Und wenn tatsächlich ein neues System Fuß fassen sollte, könntest Du den Mißbrauch schon vom Start weg aufs Neue verfolgen. Denn: Wahrhaftige Veränderung ist eine Frage des Geistes, so authentisch wie fühlbar. Alles andere ist Fassadenkosmetik.
Ich habe keine Probleme, ich bin das Problem.
Wie heisst es so schön: Ich habe keine Probleme, ich bin das Problem. Als Mensch nimmst Du Dich überall mit hin, ob in eine neue Partnerschaft oder einen neuen Job oder ein neues Haus. Wie von Zauberhand hast Du im Handumdrehen die alten Probleme, weil Du Dich selber nicht kennenlernen wolltest. Schuldzuweisungen lindern eben nur vorübergehend. Ganz besonders unbeliebt ist die Begegnung mit den eigenen verzerrten Vorstellungen von Wirklichkeit samt aller daran aufgehängten Ängste.
Zwischen 2001 und 2006 wurden in Deutschland 202 Mrd. € Gewinne erwirtschaftet. Davon haben die Unternehmer und die Bezieher von Vermögenseinkommen (Zinsen, Pachten, Mieten) 171 Mrd. € bekommen, 31 Mrd. € gingen an die 34 Mio. abhängig Beschäftigten, die dieses Ergebnis letztlich erwirtschaftet haben. In Deutschland besitzen 3 % der privaten Haushalte 80 % des Produktivkapitals und 10 % der Haushalte besitzen rund die Hälfte des Netto-Geldvermögens, das, nach Abzug aller Schulden, rund 2,5 Billionen € beträgt.
Dazu ein brisantes Buch:
Mit Zuckerbrot und Peitsche.
Willkommen in der modernen Sklaverei (Broschiert)
von Detlef OuartDie Menschen in Deutschland könnten dank der hohen Arbeitsproduktivität längst in Freiheit, sozialer Sicherheit und Wohlstand leben! Stattdessen werden Löhne, Renten und Sozialleistungen immer weiter gekürzt, Arbeitszeiten verlängert, steigen Leistungsdruck und Arbeitsstress, wachsen Kriminalität und soziale Notlagen, geraten immer mehr Menschen trotz Arbeit in die Armut. Im Gegensatz dazu sprudeln immense Gewinne bei Großkonzernen, werden Reiche immer reicher.
Im Deckmantel der Propaganda von „Wachstum und Beschäftigung“ bewegt sich unsere Gesellschaft auf eine neuartige Form der Sklaverei zu. Am Endpunkt dieser Entwicklung herrscht eine reiche Minderheit wie zu Zeiten des Feudalismus über die arbeitende Masse, nur dass dieses nicht so offensichtlich ist wie damals.
Die Hauptursache ist in unserem Geldsystem zu finden. Dieses macht die Reichen automatisch immer reicher und die Armen immer zahlreicher. Der Autor beschreibt auf anschauliche und provokante Weise diese Entwicklung und zeigt Lösungen auf.
Der heutige Geisteszustand ist alles andere, als ein Strauß Frühlingsblumen. Er erinnert eher an ein sterilisiertes Plastikblumenbündel auf einer städtischen Müllkippe. Diese Einschätzung teile ich wohl mit den meisten spirituellen, mindestens aber sensiblen Mitbewohnern dieses Planeten. Exemplarisch für den IST-Zustand dürfte die Aussage eines englischen Zweibeiners mit menschlichem Antlitz sein. Als ministerieller Mittäter einer demokratisch gewählten englischen Regierung trat er kürzlich in aller Öffentlichkeit für den Einsatz völkerrechtlich geächteter Splitterbomben in Afghanistan ein. Na, wenigstens kann man ihm ein gewisses ökonomisches Talent nicht absprechen, wenn er anregt, mit wenigen Bomben viele zu töten.
Lese ich solche Nachrichten, erinnert mich das an einen der fragwürdigen Motivationsschübe zu Schulzeiten, der während des Geschichtsunterrichts das Abgleiten ins Wachkoma unterbinden sollte. Der Mensch könne und müsse aus seiner Geschichte lernen, hieß es dort von oben herab. Gelernt hat die Menschheit zweifellos aus ihren bisherigen Umtrieben. Allerdings etwas ganz anderes, als dem naiven Schüler vorgekaut wird. Die Erfahrungen unserer Vorväter dienten allein der Perfektionierung von Methoden zur Volksverblödung, der Abkopplung von der Natur und der Effizienz bei Gewalttätigkeiten – „willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein“. Eine zeitaktuelle Variante des brüderlichen Dialogs wäre „Dein Öl ist mein Öl, mein Öl ist noch lange nicht Dein Öl.“
Als aktuellen politischen Beleg greife ich den schon erwähnten Kommentar unseres britischen Menschenfreunds noch einmal auf. Dabei zitiere ich aus dem Buch „Verdeckte Ziele – Über den modernen Imperialismus“ des Journalisten John Pilger. Er gilt als einer der letzten wahrhaft kritischen Berichterstatter von Weltruf. Für seine mutigen Recherchen wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedenspreis der UN, dem Emmy Award und als Reporter des Jahres 1970. Das System hat sich schon zu allen Zeiten Hofnarren gehalten, die als einzige ungestraft die Wahrheit sagen durften. So erkläre ich mal vorläufig sein Überleben im Haifischbecken der internationalen Regierungskriminalität. Die zitierten Stellen stammen aus dem Kapitel, das den bezeichnenden Titel trägt „Nichts hat sich geändert“.
„Dreissig Jahre nach den Ereignissen (Anmerk: gemeint ist das amerikanische Flächenbombardement im Vietnamkrieg) erklärte der britische Verteidungsminister Geoffrey Hoon vor dem Parlament den Einsatz von Splitterbomben in Afghanistan für „absolut angemessen. Gegen bestimmte Ziele sind sie die besten und wirkungsvollsten Waffen, die wir haben.“
Aha, so lernt man aus Geschichte. Die „bestimmten Ziele“ sind Menschen, hauptsächlich kleine Kinder und Frauen, wie Alte und Gebrechliche – also die Gefahrenherde schlechthin für die angreifenden amerikanischen Retter der Demokratie. Die Tatsache, dass die Waffen völkerrechtlich geächtet sind, gilt nur für Verlierer, nicht für das Imperium.
Ich zitiere weiter aus John Pilgers persönlichen Erfahrungen im Vietnamkrieg:
„In der Straße, in der die Familie Nguyen gewohnt hat, waren Schrapnelbomben eingeschlagen. Nach Aussage von Dr. Luu waren die Splitter in den Körper von Thi Ans Schwester Binh eingedrungen. Dort waren sie gewandert und hatten dabei innere Verletzungen verursacht, an denen das Kind nach einigen Tagen schließlich qualvoll gestorben war. Die Splitter bestanden aus einer Plastikart, die auf dem Röntgenbild schwer zu entdecken ist. Wie ich später las, war dies von den Konstrukteuren beabsichtigt.“
Aha, jetzt verstehe ich einmal mehr, wie aus Geschichte gelernt wird. Bei der Schwerpunktsetzung habe ich in der Schule wohl nicht gut genug aufgepasst.
Ich wiederhole: Die Aussagen des demokratischen, britischen Verteidigungsministers und der hemmungslose Einsatz von Splitterbomben gegen die Zivilbevölkerung sind demnach die Essenz menschlicher Lernfähigkeit. Gäbe es nicht dieses verbindliche Gesetz der Resonanz, alles passt immer und überall zueinander, dann wäre nun der geeignete Zeitpunkt, den eigenen Kindern den Besuch des Geschichtsunterrichts zu untersagen. Das hätte als ein engagierter Einsatz für die Menschlichkeit zu gelten. So wie es aussieht, müssen wir leider damit klarkommen, dass die Geschehnisse keinesfalls „Unschuldige“ gemäß der unerbittlichen Logik des Lebens getroffen haben.
Dennoch stellt sich die Frage, ob wir diese heutige Geistesverfassung der Herrschenden, die vor Blutrünstigkeit, Machtgier und schwarzer Magie trieft, als ein attraktives Zukunftsmodell verstehen wollen. Oder sollten wir als wachere und sensiblere Wesen Lust auf die Wahrnehmung eines tatsächlich entwickelteren Erlebens haben? Falls ja, dann dürfte wohl klar sein, dass dies weder im noch mit dem bestehenden System möglich ist. Das System ist so wie seine Gallionsfiguren. Sie sind die Punkte maximaler Dichte, an denen Du die mehrheitliche Geistesverfassung des Volkes ablesen kannst. Übertrage also einfach die Fähigkeit zur Täuschung, Schwafelei, die fehlende Spiritualität und die verkümmerte Naturverbundenheit Deiner demokratischen oder diktatorischen Führer auf die Menschen um Dich herum. Das darfst Du, das musst Du sogar, denn Resonanz besagt, dass es nicht anders sein kann. Wen willst Du unter Deinen Fahnen im Kampf für eine Verbesserung derartiger Systeme vereinen? Meinst Du zwischen Laptop, Soap, Handy, fettriefendem Burger und rosaroter Esoterik findet einer Zeit für Dein hehres Anliegen? Bei all dem solltest Du nicht zu vergessen, dass Du zunächst diese irrwitzige Welt erst noch in Dir finden und transformieren musst. Wäre sie nicht in Dir, würdest Du nicht in einem solchen Irrenhaus leben. Auch das besagt die Resonanz.
„Wie der Herr, so`s Gscherr.“ tönt der Volksmund. Wer die Herrschenden ändern will, muss sich neue suchen. Ohne einen Herrschenden geht es nicht. Natur ist immer Hierarchie durch Kraft, Talent und Erfahrung. Begrabe also erstmal Deine humanistisch demokratischen Wirklichkeitsverzerrungen.
Wer das System ändern will, muss ein neues säen.
Wer das System ändern will, muss ein neues säen, jawohl säen! Das hat mit Kämpfen rein gar nichts gemein. Dafür muss er etwas tun, nämlich zur Tat schreiten. Und Tat, davon berichtete ich schon, ist ein altes deutsches Wort für das Ganze, das Eine, das Tao, das Gott, wie man früher sagte. Und dies kann man nur wahrnehmen, weder erdenken, noch in den Griff bekommen, noch manipulieren. Wahrnehmend fühlen, sich selber mit aller vorbehaltlosen Offenheit er- und anerkennen, ist der einzige Weg in die Einfachheit der Einheit.
Dazu sage ich Dir folgendes: Seit vielen Jahren begleite ich Menschen, früher nur Kranke, heute mehrheitlich solche, die eine Sehnsucht nach echtem Leben haben. Alle, ausnahmlos alle waren sich selbst, und zwar ihren unbewussten Anteilen, ihrem „ungeliebten Kram“ weitgehend fremd. Sie waren sich noch nie wirklich begegnet, hatten uneingestanden Angst vor sich selber. Und wenn Du nicht bereit bist, Dich in schonungsloser Offenheit anzuschauen und zu fühlen, dann bleibt Dein Wunsch nach einem intensiven, echten und spirituell wachen Leben ein Traum. So sterben auf tragische Weise die meisten Menschen noch bis zum heutigen Tage als das Kind ihrer Eltern. Biologisch lässt sich das bekanntlich nicht vermeiden. Gemeint ist die tiefe Abdrängung kindlich unentwickelter Persönlichkeitsanteile in den nichtbewussten Bereich. Als Kind wusste man mit den schwierigen Erfahrungen nichts anzufangen, fühlte sich dadurch bedroht und behindert, vor allem durch die befürchtete Ausgrenzung aus der Gemeinschaft. So gesehen war die Verdrängung des „Nicht so sein dürfen oder wollen“ eine verständliche Überlebensstrategie.
Es gibt einige psychotherapeutische Ansätze, die das erkannten. Das verdient Anerkennung. Ihre Schlußfolgerungen, die zum „Streicheln des Inneren Kindes“ animierten, sind allerdings haarsträubend. Denn da gibt es nichts zu streicheln, das innere Kind will auch keinen Schnuller, sondern eine Chance zum Lernen und „Nachreifen“. Was ich hier beschreibe, ist ein Menschheitsthema, es erwischt jeden. Die daraus entstehende Spannung bringst Dich erst in Schwung und Bewegung. Hier entspringt Deine Sehnsucht zum Licht und zum Leben. Bekanntlich gibt es kein Leben ohne Spannung. Davon zeugen nicht nur die elektrischen Potentiale und Ströme, die Deinen Körper in Gang halten. Leben ist pulsierendes Schwingen.
Was ich hier schreibe, betrifft jeden. Beobachte und prüfe es selber nach. Das ist eine spezifisch menschliche Tragik. Einerseits kannst Du, musst aber nicht, mit den Jahren an Weisheit und Erfahrung gewinnen. Andererseits bleibst Du im Kern Deines menschlichen Seins völlig unentwickelt auf der Stufe eines Kleinkindes stehen, bis es dann von Fall zu Fall zur Lösung drängt. Die weit verbreiteten völlig irrationalen Handlungsmuster nähren sich allein aus dieser Quelle. Du kennst sicher dieses Knopfdruckphänomen. Ein falsches Wort, ein falscher Blick, eine falsche Geste und Dein Gegenüber erstarrt sichtlich, schaltet innerlich ab und reagiert plötzlich wie ein Automat, der sein Programm abspult. Hierzu zählen auch die stark schizophrenen Züge vieler, vermutlich der meisten Manager und Politiker. Einerseits können sie bis zu einem gewissen Grad liebevoll, sanfte Eltern und Privatmenschen sein. Anderseits lassen sie es beruflich derart krachen, dass die Welt zu krachen droht. Auf dieser Seite ihres Lebens gleichen sie völlig enthemmten Automaten, die allein Macht, Geld und Wachstum von beidem im Visier haben. Selbst ein 80 jähriger tattriger Greis, steht daher nicht für Lebenserfahrung und Weisheit, sondern einzig und allein für einen Verrottungsprozess bei lebendigem Leibe. Gelebte Weisheit ist ein anderer Begriff für „im Fluss sein“. Bist Du im Fluss, vergammelt Dein Organismus nicht. Und weil das so ist, sind Alterungsprozesse umkehrbar, sobald Du in Fluss kommst, sprich Dir selbst begegnest. Altern heisst ursprünglich „ein anderer werden“. Heute ist Altern statt dessen eine chronische Krankheit.
Kannst Du Dir nun vorstellen, um auf die Priorität der Geistesverfassung zurückzukommen, dass es keine Frage von Petitionen oder Kämpfen ist, sondern eine Frage der Tat, sowie kompromissloser Selbst-Begegnung und Wahrnehmung?
Damit wären wir wieder im Kern des Themas angelangt, unter dessen Überschrift die Gedanken dieses Artikels stehen.
Es gibt nach wie vor eine große Mehrheit, die an derlei Vordergründigkeiten wie „Die Herrschaft des Volkes“ oder ähnliches zu glauben scheint. Es gibt sogar in Deutschland eine durchaus nennenswerte Zahl von Bürgern, die Demokratie unverändert für die Herrschaft des Volkes halten. Lassen wir die Träumer weiter zwischen Fließband und Bierkiste, Uni-Hörsaal und Schreibtisch pendeln, denn Du findest sie in allen Schichten.
Diese weltweit verbreiteten Träumer sind jenen Philosophen auf den Leim gegangen, die die Mär vom „Menschen als Krone der Schöpfung“ aus dem Zauberhut zogen. Die Natur lehrt dagegen etwas ganz anderes. Als Mensch bist Du ein Teil der Schöpfung, damit ein Teil der Natur und unterliegst, ob es Dir passt oder nicht, ihren Gesetzmäßigkeiten. Demokratie wie Kommunismus sind in der Natur aber unbekannt. Statt dessen gilt das Prinzip des Stärksten. Das hat der Humanismus, außer auf dem Papier, niemals außer Kraft gesetzt. Nur Du als kleiner Bürger kennst im Gegensatz zu natürlichen, ehrlichen Verhältnissen den Stärksten nicht mehr. Seit langem lebt er im Verborgenen und dennoch ist er derjenige, der unwissentlich kraft seiner Kompetenz für die Gemeinschaft zum Anführer gekürt wurde. Denn seine Vorreiterschaft liegt in der Größe seiner Angst, seiner Verschwiegenheit, seiner Verschlossenheit und seiner geistigen Verlorenheit. Er ist mit anderen Worten Dein idealer Spiegel und der ideale Anführer für die gängigen Gesellschaftsmodelle.
„Zwar fragen uns Bekannte stets,
wenn sie uns treffen: “Na, wie geht’s ?“
Doch warten sie solange nie,
bis wir es sagen könnten, wie.
Wir stellen drum statt langer Klage,
sofort die kurze Gegenfrage.
Dann ziehen wir höflich den Hut
Und sagen beide: „Danke, gut !“
Wir scheiden, ohne uns zu grollen –
Weil wir’s gar nicht wissen wollen !“
Eugen Roth, gefunden von Dieter P. aus Herrsching
Dir gegenüber ist er im Vorteil. Er hat erkannt, dass Naturgesetze niemals außer Kraft gesetzt werden können. So stillt er mit ihnen insgeheim sein Verlangen nach totaler Kontrolle und Macht, um aus verzweifelter Not alles im Griff zu haben. Insofern sind die stillen Machtmenschen unzweifelhaft zum Anführer prädestiniert. Zu Anführern einer Kultur, die meint, über der Natur zu stehen, die jede Fähigkeit zur Kommunikation mit dem Leben und sich selbst verloren hat, und die unehrlicher und kränker kaum werden kann. Die Machtstrukturen hinter den Demokratien oder Diktaturen oder Kommunisten treten nicht zur Wahl an. Sie lassen bestenfalls die demokratischen Puppen tanzen, damit Du an Deine Mitwirkung als Protestwähler glauben darfst. Sie sind gewissermaßen Dein Unterbewusstsein. Ich sage das, ohne den geringsten konkreten Beweis dafür zu liefern. Das mag Dich zunächst irritieren, doch vermutlich nicht lange. Wieder einmal ist es allein eine Frage der Rahmengröße und der Psychologik.
Du solltest im Bilde sein, um aus dem Rahmen fallen zu können.
Öffne Deinen Wahrnehmungshorizont und beschränke Dich nicht auf den Zeitraum von einer Wahl bis zur nächsten. Nimm beispielsweise die gesamte deutsche Nachkriegszeit ins Visier. So kannst Du mühelos einen erstaunlich leicht identifizierbaren Ordnungsfaktor erkennen, der wie ein Schatten über jede Parteipolitik von ganz rechts bis ganz links erhaben ist.
Bevor wir uns damit befassen, will ich das Thema Stärke vertiefen. Bewusst habe ich vom Prinzip des Stärksten geschrieben, denn das ist etwas völlig anderes als das Recht des Stärkeren, wie es diese stille, findige Minderheit für sich zu sichern wusste. In der Natur handelt der Stärkste immer im Interesse des größeren Ganzen, also seines Rudels oder noch größer der ganzen Art. Das tut er automatisch und instinktiv, weil ihm die Ängste des Menschen fremd sind. Es ist diese brisante Mischung aus Selbstreflexion und innerer Verlorenheit, über die der Mensch stolpert. Die Fähigkeit zum „Ich erkenne mich“ gerinnt bei gleichzeitigem Verlust des Kontaktes mit der eigenen Geistigkeit zu Gier, Machtgelüsten und Neid in einer vermeintlich unkalkulierbaren Welt. Wage es, kritisch zu sein, quer zu denken und Du wirst dies allein durch Beobachtung leicht mit Leben erfüllen. Anschließend wirst Du Dich mit Kusshand von der „Krone der Schöpfung“, die seit Jahrtausenden den Planeten verwüstet, verabschieden. Als Teil einer nichtgeschöpften Schöpfung lebt es sich zudem viel entspannter. Und Du wirst in Zukunft keine Zeit mehr damit vergeuden, an den Erfolg von Menschenhand gestalteter politischer Systeme zu glauben. Auch für menschliche Gemeinschaften gilt einzig die Herrschaft des Stärksten. Ist die Gemeinschaft reif genug, dann lebt sie dieses Prinzip mit einem Stärksten, den sie kennt und der sie so offen wie weise führt. Ein weiser Herrscher ist der höchste Diener seines Volkes. Das wusste schon Lao Tse. Was wie eine Utopie klingt, ist natürliche Realität. Ähnlichkeiten mit bekannten Märchen sind purer Zufall.
Mit diesem Verständnis von Stärke wenden wir uns nun dem Resumee der deutschen Nachkriegspolitik von 1945 bis heute zu. Diese Zeitspanne genügt, um den Rahmen ausreichend weit zu fassen. Bekanntlich regierte mal die, dann die andere Partei, mal mehr der linke dann mehr der rechte Flügel. Das steht für unterschiedliche Wahlergebnisse, die neben anderen Gesichtern eine andere Politik zur Folge gehabt haben müßten. Seltsamerweise trifft das in den maßgeblichen Belangen nicht zu. Exemplarisch verfolgen wir einige wenige Aspekte der Sozialpolitik und der Finanzen. Diese beiden Bereiche bieten sich an, weil der Bürger unter ihnen am meisten zu leiden hat.
Als erstes könnte auffallen: Über alle Parteien und deren vordergründiges Geschwafel hinweg, schürte man in stiller Einigkeit finanzielle Anspruchshaltungen. Das erinnert an das Bismarck´sche Motto: Ich versorge Dich, Du hältst Dein Maul und tust gefälligst, was ich sage. Wie dem auch sei, heute ist es für einen Durchschnittsverdiener jedenfalls finanziell attraktiver arbeitslos zu sein, als anschaffen zu gehen. Daran hat auch Hartz IV wenig geändert.
Keinen Deut weniger erstaunlich ist die Einigkeit über alle Regierungen der Nachkriegsepoche hinweg, wenn es um die stillschweigend forcierte Einwanderung geht. Inzwischen sind rund 40 Millionen Ausländer in deutsche Lande gelockt und geschleust worden. Zum Teil mit Programmen, von denen kaum ein Mensch hierzulande je gehört hat. Ich fiel vor einigen Jahren aus allen Wolken, als mir eine Bekannte, eine Kirgisiendeutsche, von ihrer lukrativen Immobilienmaklertätigkeit für öffentliche Behörden berichtete. Sie verdiente sehr gut daran, „Deutschen“, die weder deutschstämmig waren noch Deutsch sprachen, Wohnungen zu beschaffen. Diese „Deutschen“ aus den fernsten Teilen Russlands wurden mit fünfstelligen Summen aus deutschen Haushaltskassen zu zigtausenden ins Land gelockt. Wen die tatsächlichen Zahlen der Einwanderung interessieren sollten, sie sind samt weiterführender Quellen im Kursbuch „Die Herrschaft des Gesunden Menschenverstandes“ aufgeführt. Sie sind kein Geheimnis, werden aber öffentlich nicht erwähnt. In zwei wesentlichen Aspekten der Sozialpolitik verbuchen wir also eine erstaunliche Gradlinigkeit über Jahrzehnte hinweg. Beide tragen heute wesentlich zu der geladenen und angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt und im Staatshaushalt bei. Welche starke Hand hat das entschieden?
Genau so überschaubar wie interessant ist das Thema Staatsfinanzen. Hier genügt schon ein einziges Beispiel, um die Absurdität von Wahlen und Demokratie vorzuführen. Posse ist eine freundliche Umschreibung für den Umgang der jeweils regierenden Politiker mit den Fakten der Staatsverschuldung. Die Fernsehsendung Panorama erlaubte es sich vor einiger Zeit, Politiker in Bundestag und Regierung zum aktuellen Defizit zu befragen. Was dabei herauskam, sollte jedem, der nicht schon die Hirnstruktur eines zeitgemäß geschmacksneutralen Brötchens hat, zum sofortigen Verlust jeder Staatsakzeptanz gereichen. Führende Politiker bis hin zum Oberlehrer Münterfering waren selbst als Mitglieder des Finanzausschusses fast ausnahmslos unfähig, die Höhe des Defizits zu beziffern. Das regt meine Phantasie an, was man denn in so einem Ausschuss treibt. Ist es vielleicht so, dass sich in einem Ausschuss nur der Ausschuss des Volkes unter Ausschluss der Intelligenz trifft? Andere Interpretationen sind schwerlich möglich. Na, sind wir wenigstens froh, dass Müntefering, Gabriel und Konsorten wenigstens nicht als Lehrer über unsere Kinder herfallen konnten. Das ist ja auch etwas wert.
1,300.000.000.000 Euro (Billionen, falls Dich die Nullen verwirren), das ist in etwa die Summe über die wir reden. Bis auf den ersten Finanzminister der BRD haben alle weiteren fleissig den Schuldenberg vergrößert. Getilgt wurde nichts, bestenfalls mit Mühe die Zinsen gezahlt. Doch selbst das geht angesichts eines sekündlich mit über 1000 Euro wachsenden Schuldenbergs schon lange nicht mehr. Ganz im Gegenteil, für die Zahlung der Zinsen werden jährlich neue Kredite aufgenommen. Wieso um alles in der Welt, hörst Du da überhaupt noch zu? Der Gesunde Menschenverstand sagt: Es gibt nur zwei Möglichkeiten, erstens sind Politiker, sozusagen als Berufsqualifikation, durchweg mit einem IQ in Höhe der Tagestemperatur ausgestattet oder sie lügen mit bemerkenswertem überparteilichen Schulterschluss. Ich nehme an, es ist beides. Schade nur, dass man Dummheit nicht an langen Hälsen erkennen kann. Dann würden wir unsere vollmundigen Vorturner leicht an ihrer natürlichen Begabung erkennen, im Stehen aus der Dachrinne trinken zu können. Du verstehst, dass bis zum nächsten Krieg nur die eine Parole gelten wird „Schnallt den Gürtel enger.“? Und der nächste Krieg ist schon angerichtet, Du wirst ihn recht sicher noch erleben. Schickst Du Deine Kinder hin?
Solltest Du Dir die Mühe machen wollen, wirst Du derlei überparteiliche Kontinuitäten vielfach finden. Politiktheater, auch das demokratische, soll nichts anderes bewirken, als Dich zu verwirren und Deine Aufmerksamkeit in der Tagespolitik zu zerfleddern.
Nun gibt es besagte sensible Minderheit, die das gegenüber der senilen Mehrheit erkannt hat. Sie sitzen seitdem je nach Wetterlage und Thema auf Schienen, um Zugstrecken zu blockieren, schwenken vor dem Parlament Transparente oder gründen mal wieder eine Partei. Auf Korksandalen ökologisch gut zu Fuss, eilt man zu Arbeitskreisen, in denen neue Währungs- und Geldssysteme diskutiert werden. Andere vereinen sich, um am Grundgerüst eines neuen Gesundheitssystems zu stricken. Doch das einzige, was letztlich effektiv gestrickt wird, sind die Pullover, die während der heissen Debatten von geübten Fingern und zur Beruhigung des Gemüts greifbare Realität werden.
Wieso um alles in der Welt wurde noch keiner der so ernsthaft Aktiven von einem Gedankenblitz entzündet, der Licht in das Dunkel der Systemdiskussionen brachte? Wieso erkannte bisher keiner, dass niemals jemals eine Reform an den stillen Machtverhältnissen etwas geändert hat? Ist es vielleicht die jahrtausendelange Übung, sich mit Unwesentlichem sprich Äusserlichkeiten zu befassen? Der Blick auf die Notwendigkeit einer neuen Geisteshaltung tut not, sonst nichts. Alles Neue fängt mit einer neuen Geisteshaltung an. Ansonsten, Du erinnerst Du vielleicht, nimmst Du Dich als Problem in das Neue mit. Damit sind wir wieder einmal beim Thema Gut und Böse. Die Logik der Einheit besagt, dass in der Unentrinnbarkeit der Dualität ausnahmslos jedes System, jede Verfassung mit ein wenig böswilliger Kreativität missbraucht werden kann. Ohne Licht kein Schatten.
Wir sprachen bereits von den Jammertiraden über das heutige Zinssystem. Gerne wird es als der Killer aller ethisch ernsthaften Bemühungen beschimpft, mit denen die Welt verbessert werden könnte. Das ist schlichtweg falsch und ich will es noch einmal verdeutlichen. Stell Dir vor, ein Mensch hätte ernsthaft Kontakt zu sich, zum Leben und damit zur Liebe gefunden. Stell Dir weiter vor, er hat verstanden, dass er seinem Schicksal, dem geschickten Sal, dem geschickten Heil nicht entrinnen kann und alles passend geschieht. Welchen Sinn sollte es für diesen Menschen machen, sich Sicherheiten zu schaffen, wenn er verstanden hat, dass er nichts und niemandem entrinnen kann? Warum sollte er noch Kontrolle über etwas anstreben?
Warum sollte er seinen Gewinn ins Unermessliche steigern wollen? Es interessiert ihn nicht, denn seine Werte und Prioritäten sind am Puls des Lebens. Er hat das Leben und den großen Rahmen, in dem es stattfindet verstanden. Er wird Gold essen. Es gehört in die Nahrung, anstatt daraus Wasserhähne zu giessen oder vergoldete Statuen anzubeten. Dieser Mensch wird kein Zinssystem der Welt missbrauchen, weil die Maximierung von Geld und das „Arbeiten lassen“ von Geld für ihn so bedeutungslos wie unsinnig sind. Er braucht es nicht für sein emotionales Überleben. Er fühlt, dass der eigene Wesens-Wert niemals durch äussere Werte gehoben werden kann.
Begegne Dir, dann begegnet Dir das Leben.
Wenn sich etwas auf der Welt und mit der Menschheit wirklich ändern soll, dann pack die Transparente weg und höre auf, Dein überschüssiges Geld für Portokosten in den Briefkasten zu entsorgen, indem Du Drohbriefe an die politische Führung schickst. Vergegenwärtige Dir täglich: Nur die Tat, sprich das Hinschauen und Fühlen kann eine neue Welt zum Leben erwecken. Wer kritiklos und ohne Überprüfung glaubt, bleibt dumm. Wer sich aus Angst nicht wirklich zu vorbehaltloser Offenheit traut, bleibt dumm. Wer sich nicht traut, sich vor seinen Schattenseiten zu verneigen, bleibt dumm. So einfach ist das. Begegne Dir und das Leben begegnet Dir, die Liebe begegnet Dir, trau Dich.
Heike Zimmermann
27. Juli 2018 um 10:51 Uhr
Hi Daniel,
also Katzen spielen noch mit toten Mäusen und bringen sie dann ihren Besitzern als Geschenk, so habe ich das schon beobachtet und interpretiert.
Und wir haben mehrere Messer im Garten in der Erde stecken, muss man nicht ständig suchen, wenn man mal eines zur Gartenarbeit benötigt. Und zur Selbstverteidigung, sollte sie einmal wirklich nötig sein, habe ich eine alte Mistgabe im Treppenhaus und in der Garage „zwinker“ Schaut schön aus und kann auch noch gebraucht werden.
Kannste auch tote Mäuse mit aufgabeln und auf den Misthaufen befördern.
Neben einen Löwen würde ich mich beim besten Willen nicht legen, auch dann nicht wenn er gesättigt wäre. Der würde meine Angst spüren.
Komischerweise kommt mir jetzt ein Gespräch mit einer Bekannten in den Sinn, sie geht abends nicht mehr alleine weg, da sie Angst hat. Ich hingegen, war auch nachts schon spazieren, vor allem, wenn mich meine Gedanken nerven. Ich war dann schon nachts im Feld, wer sollte da schon sein, um mich zu überfallen oder zu bedrohen.
Ich denke, wenn man mit einer Angst aus dem Hause geht, besteht schon eher die Möglichkeit, dass einem etwas zustößt. Aber soll mich Angst abhalten zu leben, ok kommt drauf an, meine Ängste sind etwas anders gelagert.
Das mit der Angst vor einem Gericht bzw. einem Vorsitzenden, so nennt man einen Richter, wurde uns eingetrichtert. Ein Unding ist auch, dass man einen sogenannten Anwalt benötigt, also ein Leihmaul, der dann auf seine Verantwortung handelt. Denn denkst du, dass ein Anwalt etwas tut, was ihm seine Lizenz kosten würde.
Hier geht es doch auch nur darum, dass er seine Kohle nach Hause fährt. Zudem glauben die an dieses System und handeln dementsprechend, und die Richter, Anwälte und Staatsanwälte kennen sich untereinander, zumindest die, die ne Zulassung im gleichen Bereich haben. Die gehen gerne mal zusammen einen trinken.
Ich war schon in eigener Sache vor Gericht bzw. in einem Amtszimmer und als der Herr Vorsitzende sagte: Fr. Zimmermann sie möchten doch die Kuh vom Eis haben, in der Hoffnung, dass mich der Gegenanwalt mit meinen Forderungen noch mehr nach unten drücken konnte und mein Anwalt keinen Ton sagte, fragte ich mit nem großen inneren Zorn, ob wir denn hier bei nem Viehhandel oder in einem deutschen Amtszimmer seien. Da war bei mir aber innerlich das Fass schon am überlaufen. Aber danach lief es, ich bekam meine ganzen Auslagen, die ich zuvor hatte, von der Gegenpartei erstattet und mehr wollte ich auch nicht.
Jürgen Meißner
26. April 2018 um 19:10 Uhr
Hallo Zusammen,
ich habe mir den langen Text extra ausgedruckt um in aller Ruhe, nach altbewährter Art, Schwarz auf Weiß zu lesen.
Zitat Anfang…: Wieso um alles in der Welt wurde noch keiner der so ernsthaft Aktiven von einem Gedankenblitz entzündet, der Licht in das Dunkel der Systemdiskussionen brachte?
Zitat Ende…!
Zumindest in den Sendungen „Tagesschau von vor 25 Jahren“ konnte man erkennen, dass sich im Grunde nichts geändert hatte.
Allerdings kamen diese Sendungen zu einer Sendezeit, mit der man als „Arbeitssklave“ nicht gut zurecht kam.
Liebe Grüße von Jürgen
Daniel Russ
14. November 2017 um 23:15 Uhr
Inhalte aus Filmen gewinnen gleich eine vollkommen neue Bedeutung, wenn ZUsammenhänge – Naturgesetze, die (Spiel-)Anleitung des Lebens klar ist( …hey wir invetieren… manchmal 😉 so viel Zeit in Anleitungen von irgendwelchen Geräten – Maschinen, aber selten in die des Lebens – Natur[ sichtbare Leben] selbst). Kennst du sie, hast du sie gelesen? 😉 Ich schon! Und es ist ernüchternd! Wieso gibt es sowas wie die Tod-esser( Lord Volde-mord) in Harry Potter, die dunkle Macht( zur hellen, den Jedi) in Star Wars, die bösen Borg in Star Trek. Alles was wir weghaben wollen kommt wie ein Gummiball zurück. Druck erzeugt Gegen-druck – Block-ade – (weitere )Spannung!( Mmhh Spannend!!! ;-))
Daniel Russ
5. Oktober 2017 um 14:35 Uhr
Ein paar weitere Erkenntnisse, möglicherweise interessieren sie ja euch, bringen euch weiter.
Wieso töten Wildschweine und ähnliche Tiere, wenn es sein muss (ihr Überleben – Revier – Nachkommen bedroht), wenn sie doch gar nicht daran interessiert sind andere Tiere oder Menschen (im ganzen) zu fressen( naheliegend, dass auch Wildschweine Allesfresser sind. Bin mir aber nicht sicher)?
Wieso stechen Bienen( zur Verteidigung… wohl nicht aus jucks und tollerei ;-)) und sterben?
Was ist der Unterschied von Tieren zu uns Menschen?
Tiere sind von ihrem Wesen mehr ausschließlich fühlend – wahrnehmend( unbewusst-naturverbunden-intuitiv) und wir Menschen zusätzlich mit Gedanken und Emotionen( dem Gefühl, fühlen zugehörig) (mehr) die Möglichkeit uns selbst bewusst zu werden.
(Das „mehr“ weil ich dahingehend noch eine Gewisse unsicherheit spüre – fühle auch wenn ich weis, dass es logisch folgerichtig ist[ siehe Simplonik-Anwendungsbuch]).
Daraus logisch folgerichtig herleitbar ist, dass Tiere sich ihrer Handlungen einfach nicht bewusst sind, rein animal-isch( fühlend – wahrnehmend, im Moment; zu „animal“, siehe das Englische „Animal“). Wenn sie Furcht, sich angegriffen fühlen, dann ist das einfach so( gehen sie demnach). Wenn z.B. Wildschweine denken, sich bewusst werden könnten, würde es wohl so aussehen ;-): „Ah ein Mensch… ha! der kann mehr doch sowieso nix anhaben, ich bin doch viel stärker und der hat ja noch nich mal ein Gewehr oder etwas ähnliches. Wenn er nicht geht, schupse ich ihn einfach ein bischen aus meinem Revier… aber aufpassen dass ich ihn nicht mit meinen Zähnen treffe. Muss ja nicht sein, dass ich ihn verletze( töte).
Liebe Grüße
Daniel
(Noch ein paar Gedanken Gefühle von, philosophisches: Momentan kommt es mir hier vor, als würde ich Monologe – Selbstgespräche führen… das ist mein momentanes individuelles Empfinden. … Auf einer übergeordneten Ebene[ Einheit] kann es naheliegend nur Selbst-gespräche[ – monologe] geben, wenn es nur das „eine“[ wellen des selben Meeres] gibt, geben kann. „Uns selbst begegnen – erkennen!“ :-))
Daniel Russ
25. August 2017 um 14:45 Uhr
Das was bei mir selbst auf-fiel: Insekten, wenn ich sie nicht so durch Hand- – Körper-bewegungen, etc. vertreiben – abwehren konnte, dass ich sie dann auch einfach tot schlage (z.B. Mücken, Schnacken[ fliegende Spinnen, ich hatte vor ihnen als Kind eine heiden-angst]), auch wenn ich sie nicht immer essen, verzehren will (kann ich ja auch pürieren, dann ist`s nicht mehr „essen“, sondern mehr „trinken“).
Ameisen schmecken übrigens auch interessant ;-).
Daniel Russ
24. August 2017 um 13:29 Uhr
Eine weitere Ergänzung zu Verteidung/Abwehr, Natur-wahrnehmung bei Natur-wesen wie Tieren: Auch wenn sie im Grunde Fried-fertig sind (Ein Löwe kann neben einer Gazelle liegen… solange bis er Hunger[ nicht nur Appetit] auf sie bekommt ;-)) töten sie auch bei Selbst-verteidigung, Verteidigung ihres Reviers, ihrer Kinder( Frisch-linge). Geht es manchmal tödlich aus, z.B. bei Wild-schweinen. Aber muss das dann auch für den Menschen gelten?
Zwei Szenarien: Ich lasse eines meiner Messer offen im Garten liegen, jemand kommt (erahnbar) auf unser Grundstück bzw. das Landstück auf dem ich momentan lebe, nimmt das Messer und greift mich an. Naheliegend wird eine Verteidigung für mich tödlich ausgehen, außer ich habe einen langen stabilen Stock-Stab, mit dem ich auch im Umgang geübt bin. Das logischste( durch-zu-ende-gedacht) wäre so oder so einfach zu fliehen.
Selbst wenn ich ein Messer hätte, egal ob kleiner oder größer( z.B. ein langes zweihändiges Schwert, wie es die Ritter angeblich früher hatten, führten) (und ich zuerst den anderen erwischen würde, in den meisten Fällen tödlich), wäre es auch logisch zu fliehen.
Von meinem inneren her( Glaubenssätze – Grund-annahmen) und damit verbunden dem Juristischen in Deutschland (Ängste). Dass ich mich vor einem Gericht naheliegend „verantwort-en“ müsste, auch wenn es selbst-verteidigung war.
Eine weitere noch nicht bestätigte Behauptung die mir aufgefallen ist: Katzen töten andere Tiere wie Mäuse und lassen sie dann einfach liegen( so wie angeblich bei meinen Eltern in der Wohnung, in der ich auch aufgewachsen bin), ohne sie zu fressen.
Christian Weiss
18. August 2017 um 16:51 Uhr
Wie wahr. Immer wieder klar und einleuchtend. Danke!
Daniel Russ
17. August 2017 um 21:02 Uhr
Hier noch ergänzend die Online(-Weltnetz)-Version des Gesetz-buches: https://www.gesetze-im-internet.de/ (Wieso steht eigentlich GmbH da[ oben in der Adress-zeile]? ;-))
Daniel Russ
17. August 2017 um 20:53 Uhr
Danke für den ausführlichen Artikel Uli! 🙂
Ein paar Worte zum Thema Selbst-verteidigung, umgang mit anderen Menschen.
Logisch folgerichtig durch zu ende gedacht, ist mir nach der Recherche zu Messer -. Klingen( die klingen ;-)) – Recht, Gesetz( Juristischem, Nicht-natürlichem) – (Selbst-)Verteidigung/-abwehr – …( schneiden bis rasieren) bewusst geworden,
dass es keinen Grund gibt einen anderen Menschen zu töten
( außer wir sind ein Cannibale; zum verzehren/essen&trinken[ https://www.youtube.com/watch?v=eISr0vQhRhc Mhhm, “das sieht Appetitlich aus”{ wahr-nehmung}, darauf habe ich gerade App-etit, aber habe ich auch wirklich Hunger&oderDurst „Lust“ drauf { fühlen}???], töte ich Pflanzen – Tiere – Pilze – manchmal auch Flechten mehr oder weniger direkt selbst, ohne dass ich einen Einfluss drauf hätte[ wie soll ich denn Leben, wenn ich nicht töten darf? Die Natur lehrt etwas anderes]. Paleo – Vegetarisch – Rohkost – Vegan[ Zur Info, ich hatte mal richtig starke lähmende Angst vor dem Tod, etwas anderes zu verletzen, dabei funktioniert leben gar nicht ohne. Viele Esoterische, nicht bodenständige Annahmen, die mich angespannt haben{ das Leben spannend gemacht haben}, siehe aufstieg in die fünfte Dimension{ Wieso fünfte?} – friedfertiger Anbau https://www.lebegesund.de/content/der-vegane-friedfertige-landbau-2k2gg7dqiqr-c.htm ] – … habe ich alles schon mal gemacht, erlebt. Mittler-weile habe ich meinen individuellen Weg gefunden, bzw. finde ihn nach der Stoffwechsel-re-natur-rierung mehr und mehr [ECHT-SEIN]),
wenn es auch K.O. geht( egal wie unfair – unehrenhaft – brutal/grausam-roh [Verletzlichsten Körperstellen aus-nutzend wie Genitalien, Brust-mitte{ Herz}, Hals{ vorne und hinten} und Augen], …egal was es zu tun bedarf, dass ich und bestimmte andere[ meine Nach-kommen/Kinder… wenn ich welche hätte] über-leben). Filme – Serien zeigen oft das Gegenteil!
Wenn es dies um unser Revier zu verteidigen – zu fliehen( aus einer Situation raus zu kommen) über-haupt erfordert( unser Über-leben wieder – weiter sicherzustellen, zu gewähr-leisten), es so weit geht…
WIR über-haupt attraktiv/anziehend/empfänglich für sind( in eine solche Situation geraten [z.B. auch Krieg]).
Damit verbunden ist eine weitere logische Schluss-folgerung:
Selbst wenn ich äußerst geübt mit einer Klinge( Messer) und Projekt-il- – Schuss-(jagd-)waffen (werkzeugen) bin, würde ich sie nicht zur Selbst-verteidigung einsetzen, weil ich damit meistens( bei den meisten Menschen) äußerst rasant schwere bis tödliche Verletzungen hervorrufen kann.
Soweit klar?
Es sollte auch noch erwähnt sein (bezüglich Angst vor sog. Waffen, versteckten Waffen, ..), dass ich keinerlei Waffen, nichts… außer meinem Körper brauche, bräuchte( praktisch auch eine Waffe, je nachdem wie wir ihn nutzen), um einen Menschen zu töten… selbst mit einem Stück Papier.
Als abschließende Worte, wobei ich mich Uli anschließe:
Uns unserem inneren(-geistigen) hin- zu-wenden (wache bewusste parallele Wahrnehmung – fühlen, mit dem er-leben), aus unserem inneren heraus leben.
Unseren Einstellungen/Haltungen( Glaubens-sätzen[ – Über-zeugungen] – Grund-annahmen von Wirklichkeit, die unser Verstand über unsere Sinnes-wahr-nehmung gekoppelt hat).
Alles was uns (im Außen) umgibt, ist als Reaktions-partner ein-fach ein (nieder-frequenter) Spiegel/Abbild/Reflekt-tion (Blau-pause) für uns und wir für andere (Wellen des selben Meeres, eben [All{-es}-]Ein-heit[ Un-endlich-keit]/äther-isches Kontinuum – Leben – Natur – Energie{-geist}-felder)… auch wenn sie uns verletzen bis töten wollen (beim spielen von Computer bzw. Rechner(-generierten)-spielen habe ich manchmal gesagt “Die wollen doch alle nur kuscheln”! ;-)).
Wenn wir weiterhin (als Trans-ceiver/Sender&Empfänger) die selbe (innere) Haltung/Einstellung zum Leben haben (wie vor Jahren), das selbe aus-senden, dann empfangen wir auch ent-sprechen-des.
Das gilt bei allem (sexuelle )Beziehungen/Partner-schaften, Geld, … (um mal die Themen-bereiche zu erwähnen, die uns Menschen am meisten bewegen, uns nachdenken/grübeln (- über-legen) bereiten ;-), ganz menschlich, denn sonst könnten wir das Leben nicht er-leiden).
Ob wir nun einen bestimmten Job, bevorzugt Aufgabe/Dienst oder sonst was machen, um z.B. mehr finanzielle Frei-heit zu haben, gehört dann also zu “Impulsen folgen” (ist eher zweit-rangig),
das wozu wir Lust haben (Intuition – Bauch-gefühl – innere Stimme/Ruf).
Genau-so kann es vorbestimmt sein, uns in die nächste Hängematte zu legen und uns zu sonnen (und nährende Strahlung aufzu-nehmen)… und oder das Simplonik-buch zu lesen, zu stu-dieren. Genauso bei (bestimmten) mensch-lichen Beziehungen/Partner-schaften.
Um bestimmte Menschen zu treffen können wir in einen Club – Disco – Party gehen.
Genauso gut kann uns unser innerer Ruf/Stimme auch (an-)leiten, einfach an Ort und Stelle zu bleiben uns in die nächste Hängematte zu legen oder ins Gras zu setzen( wo grad kein Tier oder Mensch seine Losung gelassen hat). Es ist immer hier und Jetzt! Tun im nicht Tun/Machen/Handeln(/Ausführen/Umsetzen), Der Weg ist das Ziel!! 🙂
Liebe Grüße
Daniel
Quellen:
https://www.youtube.com/watch?v=ISA9TtKQy8Q (das erste ein Beispiel, wo ich selbst noch unbewusst ohne genaue Überprüfung einfach übernahm. Hätte ich es getan, wäre ich drauf gekommen, dass hier nicht alles bodeständig Wissen-schaft-lich belegt ist, in Form von Gesetz-buch-ausszügen oder Natur-wahrnehmungen[ beobachtungen]… danke der Schwachstelle bewusst zu werden, hast du eine ähnliche bei dir gefunden, bzw. erkannt?)
https://www.youtube.com/watch?v=M_vb5ufCGA0
https://www.youtube.com/watch?v=s6qACFUYFF8
https://www.youtube.com/watch?v=qWJlooO_4jQ
https://www.youtube.com/watch?v=W3uBNS_Ceyw
https://www.youtube.com/watch?v=HmoCiMWa5q8