Drei Dinge liegen mir in Verbindung mit dem JETZT-Projekt noch am Herzen, die ich gerne allen in diesem Verteiler mitteilen möchte. Sie berühren sehr grundsätzliche Dinge, die ich gerade in der heutigen Zeit für wissens- und bedenkenswert halte, selbst wenn eine Teilnahme am JETZT-Projekt kein oder noch kein Thema sein sollte.
1. Meine ganz persönlichen Gründe, warum ich diese Woche seit vielen Jahren veranstalte. Und was ich bei diesem Projekt, das ich für den Kristallisationspunkt eines wahrhaftig höherentwickelten menschlichen Seins halte, als meine Aufgabe empfinde. Diese vielleicht etwas abgehoben philosophisch klingende Formulierung, läßt sich ganz auch pragmatisch so ausdrücken: Finde die Kraft zur vorbehaltlosen Offenheit und erfahre wie unendlich wichtig und wertvoll, liebenswert Du bist, so wie Du bist.
Diese Erfahrung kann nur jeder in sich machen. Nur so beginnt tatsächlich eine neue Kultur, die statt Gier und Krieg Echtheit und Spiritualität als höchste Werte praktiziert. Und gleich hier ergänze ich, um uralten Mißverständnissen vorzubeugen: Kampf und natürliche Konkurrenz wird es immer geben, denn in einer Welt der Gegensätze ist das Spiel der Kräfte ein Naturgesetz. Das ist eine klare Absage an alle esoterischen Blümchen- und weichzeichnenden Wassermannzeitalter – Phantasien. Allerdings ist der natürliche Kampf weder bösartig noch auf Profitanhäufung ausgerichtet.
2. Ich will Dir einen Eindruck von dem Gewinn vermitteln, den Du aus diesen Tagen ziehen kannst. Ich wünsche mir, dass es nicht einfach „nur“ Gesundheit und Problemlösung ist. Ich wünsche jedem Teilnehmer, dass er befreit von kreisenden Gedanken, befreit von seinen beengenden Rollenspielen HIER und JETZT sich selbst und dem Leben begegnet – pur, offen, nackt wie ein Kind und meistens zum ersten Mal – das hat mich die Erfahrung von 10 Jahren mit diesem Projekt gelehrt. – Werdet wie die Kinder…
3. Das JETZT-Projekt beginnt auf eigentümliche Weise in dem Augenblick, wo in Dir die Entscheidung zur Teilnahme fällt. Ich möchte auf die Besonderheiten des Zeitraumes hinweisen, der zwischen dem Moment der Teilnahme-Entscheidung bis zum realen Treffen zu Beginn der JETZT-Projektwoche liegt. In diesem Zusammenhang beschreibe ich die Anmeldeformalitäten.
In einer Welt, wo nichts ist wie es scheint, tut Echtheit gut. Sie macht nicht nur gesund, sie tut einfach gut und gibt dem Leben erfüllende Fülle! Millionen Menschen laufen irgendwelchen Heilsversprechen in einer immer leerer und gefühlloser werdenden Welt hinterher. Keiner hat mehr Zeit, alle immer mehr Sorgen. Und selbst wenn der Kontostand als Ausdruck finanziellen Erfolges wächst, wird die Unzufriedenheit und Leere davon nur ungenügend überdeckt. Wenn Du es dann in der trostlosen Konsumspirale nicht mehr aushältst, kommst Du vom Regen in die Traufe.
Gut vermarktete Persönlichkeiten oder Interessensgruppen vom Dalai Lama über Sai Baba, Baghwan bis zu Scientology und wie sie alle heissen, entpuppen sich bei näherem Hinsehen als brüchige Konstruktionen, als „alter Wein in neuen Schläuchen“. Nur gutes Marketing überstrahlt die antiquierte Botschaft und die Normalität der Gallionsfiguren. Sai Baba, der „große Magier“, der, wie man berichtet, Dinge aus der Luft materialisieren kann, finanziert ein Kinderkrankenhaus, in dem am offenen Herzen operiert wird. Hört, hört, wie passt das zusammen? Alles ist doch Energie, kann allein durch Meditation und Handauflegen geheilt werden, verkündet man in seinem Umfeld.
Baghwan litt unter Rückenschmerzen und Allergien, gleichzeitig verkündete er „Lebe wild und gefährlich, befreie Dich (nicht nur von sexuellen Grenzen).“ Stattdessen sorgten einige seiner Jünger für die Leibesvisitation seiner Gäste, damit sich ja kein Pollen in die Gemächer des Erlauchten verirren konnte. Der Dalai Lama liebt von Kindesbeinen an Kriegsgerät und Waffen, bejahte still einen jahrewährenden blutigen Guerillakrieg in Tibet (sein Bruder war dabei der Boss), trug zur Fälschung der Reinkarnationslinie des aktuellen Karmapa bei und pflegt den Kontakt zu reaktionären Nationalsozialisten weltweit. Was bleibt da noch von seiner lächelnden Heiligkeit?
Das sind gewiss nur kurze Einblendungen. Wer aus verständlicher Ungläubigkeit die Quellen, aus denen diese Informationen stammen, erfahren will, und es sind viele, kann sie gerne bei mir erfragen. Ich verstehe diese Ungläubigkeit nur zu gut. Mir ginge es nicht anders. Von ihnen und den meisten anderen ist also weder Lösung noch Heilung zu erwarten. Auch Ron Hubbard mit seinen zusammengesuchten Weisheiten belebte die Scientology-Gruppierung nur zu einem weiteren Modell des „Wurst vor der Nase“ – Syndroms. Komme oft und zahle viel, damit Du irgendwann in der Macht Deines Bewußtseins und Herr Deiner Gedanken bist. So und ähnlich lauten die Slogans im Kielwasser des damaligen Gründers, der durch Brille, Übergewicht und schütteres Haar für die Funktionsfähigkeit seines Systems nicht gerade als Vorturner (dort Thetan genannt) geeignet war. Doch das fiel niemandem weiter auf. Wer benutzt schon seine Augen, um zu sehen und die Ohren, um zu hören?
Wenn ich das alles so provokativ sage, will ich allein eines bezwecken: Aufrütteln zum wirklichen Hinschauen, zum Eins und Eins zusammenzählen.
Konstruierte, sterile Masstäbe für den perfekten Menschen, siehe religiöses und konventionelles Marketing, halten Dich bestenfalls am Laufen. So wirst Du niemals fertig, bleibst auf ewig ein unfertiger, mickriger, kleiner Sünder, ein menschlicher Versager – wenigstens denkt das etwas in Dir, was von anderen wiederum geschickt genutzt wird. Du verharrst selbst im sensiblen Thema der Geistigkeit Deines Wesens auf ewig im Konsumentendasein, um blödsinnigen Idealen und selbsternannten Erleuchteten nachzurennen.
Es ist erstaunlich, wie leichtfertig viele geblendet durch eigene Sehnsüchte, subjektive Erleuchtungsbehauptungen für bare Münze nehmen. Wenn es wenigstens der Griff in die Steckdose gewesen wäre…
Zieh ruhig den Bauch ein und iss fettarmes synthetisches Streichfett (manche nennen es Margarine) auf einer muffigen Scheibe glutenfreien Brotes. Quäle Dich in der Muckibude (Fitnesstudio). Geh, weil es immer schon so war, in die Kirche, um dort entweder einzuschlafen oder Dich vom lärmenden Rotieren Deiner Gedanken, Sorgen und Nöte in vermeintlich andächtiger Stille erschlagen zu lassen. Es wird Dir nicht gelingen, weder wirst Du das Ideal der Werbung verkörpern, noch wirst Du den hochgesteckten Ansprüchen irgendeiner Religion gerecht. Gleichgültig, ob Du Dir in stundenlangen Meditationen buddhistisch die Beine verbiegst oder schmerzende Knie in einem katholischen Gottesdienst erduldest. Stattdessen wirst Du in wilder Hatz noch einmal mehr ein Schatten Deiner selbst.
Wie unendlich wichtig die Abwendung von der Jagd nach körperlich-geistigen Idealmaßen ist, wenn sich wirklich etwas zum Konstruktiven wenden soll, habe ich in der Medizin erfahren. Gesund sprich heil wird nur, wer bereit ist, mehr von sich zu wagen und zwar gerade so, wie er in seiner vermeintlichen Unzulänglichkeit ist. Sich zu verändern, heißt sich mehr zu lieben, das nicht Perfekte als gewollte Vollkommenheit des Lebens zu erkennen. Denn das verraten uns die wenigsten Gurus und Heilslehren: Du bist vollkommen, wie Du bist! Entdecken kannst Du das nur an einem einzigen Platz auf dieser Welt: In Dir! Und weil dies die Menschen bis heute nicht gelernt haben, schlagen sie sich unverändert „sicherheitshalber“ die Köpfe ein.
Nur in Dir wirst Du erfahren, wie wertvoll Du bist, so wie Du bist! Erfahre Deine Einbettung in Naturgesetze und nicht in willkürliche menschliche Regeln von Moral, Ethik, Körpermaß und Kleiderordnung. Letztere sind die wahren Krankmacher der Menschheit. Erfahre Dich als wertvoller Teil einer naturgegebenen Gemeinschaft, weil es immer schon so war. Das ist Deine Option im JETZT-Projekt. Werde innerlich stark, damit Du verletzliche Offenheit wagen kannst.
Und eines behaupte ich an dieser Stelle kraft meiner ganzen Erfahrung mit zigtausenden kranker Menschen: Wer das fühlt, geht für Manipulation, stumpfen Konsum und vor allem Kriegsspiele dauerhaft verloren. Damit wäre auch die Menschheitsgeschichte der letzten Jahrtausende zusammengefasst. Warum ich dies so ultimativ behaupte, möchtest Du vielleicht wissen: Nun, Naturgesetze gelten im Kleinen wie im Großen. Die Krankheiten einer Gesellschaft oder der ganzen Menschheit folgen den gleichen Entwicklungslinien wie beim einzelnen Menschen. Finde es heraus, wenn Du willst. Glaube mir kein Wort, prüfe. Es ist einfach. Schau hin und beobachte.
Jeder Mensch sehnt sich nach Lösungen, nach Begegnung, nach Echtheit und Ehrlichkeit in einer Zeit, wie sie nicht verlogener sein kann. Wer das Kursbuch „Die Herrschaft des Gesunden Menschenverstandes“ gelesen hat, weiß wovon ich schreibe. Wieder erwähne ich nur exemplarische Beispiele aus der jüngsten Geschichte.
Politik: Während der Ausstieg aus der Atomenergie behauptet wird, hat die EU aktuell den Etat genau dafür auf über 4 Mrd. Euro verdreifacht.
Ökologie: Entgegen allen öffentlichen Behauptungen nimmt die Geschwindigkeit der Abholzung der Wälder weiter zu. Und sie nimmt, halte Dich fest, nachweislich seit über 3000 Jahren beständig zu.
Medizin: Lies die Beipackzettel der Medikamente und entdecke, dass die Nebenwirkungen weitgehend exakt dem Krankheitsbild gleichen, gegen das das Medikament wirken soll. Entdecke, dass jede Therapie Kampf ist. Krankheiten sind Signale mit der Aufforderung zur Lebensoptimierung, mehr nicht. Bekämpfst Du etwa die Ölstandskontrolleuchte in Deinem Auto? Verstehe das Signal und handle dementsprechend, anstatt Dich weiter von Schul- und Alternativmedizin hirnwaschen zu lassen.
Geschichte: 10 Millionen Dollar betrug das Budget einer New Yorker Werbeagentur, um mit der Tochter eines kuwaitischen Botschafters die Mär von aus dem Brutkasten gerupften Babies zu inszenieren. Fertig war der erste Kriegsgrund gegen den Irak und für die Liquidation von insgesamt über einer Million Irakern im folgenden Krieg samt Nachkriegszeit. Was soll´s, im Politjargon sind es nur „unpeople“. So leicht macht man Stimmung für Kriege. Und die Ungereimtheiten rund um den kontrollierten Abriss der asbestverseuchten World Trade Center Türme im Auftrag der amerikanischen Regierung sind für wachere und informierte Geister schon Legende. Fazit: Geschichtsbücher sind nur für zwei Dinge gut: 1. Zum Quälen und Einschläfern von Schülern und zum Wärmen der Hände am Kaminfeuer.
Ich weiß, das alles klingt überaus provokant, doch ich trete jederzeit von der Statistik über die Recherche bis hin zum konkreten Leben täglich aufs Neue den Beweis an, dass es so ist. 1. Dass allein die Naturgesetze Gültigkeit haben und alle von Menschen geschaffenen Regeln krank und manipulierbar machen. 2. Dass die Beachtung der Naturgesetze in wenigen Wochen erste Ergebnisse in Form von Klarheit, Echtheit und damit Lebensfülle zeitigen.
Und zwar nicht, weil ich es so sage, sondern weil Du es mit einigen wenigen Tipps selber SEHEN kannst. Wer Augen hat zu sehen, der sehe, sagt selbst heute noch die in unzähligen Anläufen verfälschte Bibelausgabe heutiger Tage.
Ich meine, es ist an der Zeit, dass die Dinge tatsächlich anders werden. Nicht weil sie bisher schlecht gewesen wären…ja, Du hast richtig gelesen, all das mußte so sein. Das ist psycho-logisch. Mehr möchte ich hier dazu nicht sagen, damit dieser Text nicht meterlang wird. Doch meinst Du nicht auch, dass wir nun oft genug auf die heisse Herdplatte gefasst haben und endlich eine neue Erfahrung gemacht werden darf?
Wie wäre es mit: Erkenne Dich selbst, dann brauchst Du andere nicht zu bekämpfen. Hier beginnt echter Paradigmenwechsel. Und hör endlich auf, hinter Spezialisten und Gurus herzulaufen, wenn Du kannst…und damit Du das irgendwann kannst…tue ich das, was ich tue…solange läufst Du halt hinter mir her 😉 , doch das ist inhaltsbedingt nur eine befristete Angelegenheit, die bald überflüssig sein wird…und das ist gut so….es ist in Dir. Schau hin und höre auf die Stimme Deiner Berufung!
Was ist meine Aufgabe im JETZT-Projekt, davor und danach und in den IST-Begleitungen?
Ich muß dabei an Exkursionen ins Hochgebirge denken…. Das Leben hat mich gezwungen, eine Reihe von zum Teil sehr unbequemen Erfahrungen zu machen, damit ich wirklich hinschaue. Damit ich die Einfachheit, diese unglaubliche Einfachheit in und hinter den Dingen endlich sehe. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich Spiritualität eher als Gedankensport betrieben, wie die meisten halt.
Seit 1993, seit der Spontanheilung meiner Neurodermitis, die Schuppen fielen von meiner Haut und von den Augen, beobachte ich Tag für Tag die lückenlose Gültigkeit dieser Zusammenhänge. Erleuchtungserlebnisse hatte ich nie, schon mal Augenblicke tiefer Freude und tiefen Friedens, unspektakulär aber tief berührend. Lange bin ich wie alle hinter den Idealmaßen für Körper, Psyche, Erleuchtung und Lebensführung hergelaufen. Es war eine im nachhinein wertvolle Episode. Den Glauben an Spezialisten habe ich mit Dankbarkeit verloren. Je mehr der Mensch in der Natur herumfummelt, um so schlechter funktioniert alles: In der Landwirtschaft, in der Medizin, in der Politik, in der Gesetzgebung. Nichts ist weiser, ehrlicher, einfacher und klarer als die Natur und ihre Gesetze.
Doch es braucht Vertrauen, diesen Weg des Weglassens zu beschreiten, ähnlich wie die ersten Schritte ins Hochgebirge Beklommenheit auslösen. Doch wer schon dort war, und vielleicht nur ein wenig mehr Erfahrung hat, der kann Vertrauen spenden. Er kann Aufmerksamkeit für die Überlebens-Notwendigkeiten wecken. Welcher Tritt ist fest, wo kann ich meinen Fuss hinsetzen, wie teile ich meine Kräfte ein, was ist beim Wetter zu beachten usw. Die Mitteilung von Erfahrung nährt Vertrauen und Zuversicht. Vielleicht geht man gemeinsam die ersten Schritte im neuen Terrain. Mehr ist es nicht, das ist meine Aufgabe. Und mehr kann es nicht sein, wenn ich das Wesen der stets vollkommenen Natur respektiere. Vom Guru bis zum Chirurgen unterliegen alle einer Täuschung. Der Täuschung, irgendjemand oder irgendetwas da draussen könnte Dich retten.
Heike Zimmermann
1. März 2017 um 08:30 Uhr
Toller Artikel……. nee ein Beitrag um Einiges zurecht zu rücken. Chirurgen und Gurus habe ich auch schon hinter mir, habe sie auch bewundert, da manche mir als Menschen begegnet sind und mir dadurch wirklich helfen konnten. Diejenigen die mir als Mensch begegnet sind, halfen mir, zu mir zu stehen und mich so zu mögen wie ich bin.
Leider hatte ich das damals so nicht gesehen.
Zu mir selbst stehen, konnte ich bisher nur in Ausnahmesituationen. Hat wohl mit meiner Angst und meinem minderen Vertrauen zu mir selbst zu tun.
Rückblickend wird mir jetzt vieles klarer 😉
Wie ich an Simplonik geraten bin, weiß ich gar nicht mehr genau. Beim Stöbern auf YouTube waren Sie mir, Herr Mohr, äußerst sympathisch und Ausstrahlung haben Sie mit dem was sie sagen, auf jeden Fall.
Hinter jemanden her laufen……hmmm …….klaro weil ich denke, dass andere stärker, in Form von Mut und Selbstvertrauen sind, weil man es sich selbst nicht zutraut.
Die Unsicherheit in mir selbst, nicht genug zu sein.
So und nun renn ich eben hinter Simponik her, bis ich den Dreh (Kern) zu mir selbst gefunden habe 😉
Danke für die tollen Beiträge hier im Forum und für die Offenheit.
Viele Grüße Heike