Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?
Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?

Verbreitung der Artikel und das Wort – Tat

In den letzten Wochen wurde ich einige Male nach etwas gefragt, was für mich selbstverständlich war. Ich wurde gefragt, ob es in Ordnung ist, wenn man meine Artikel an andere Menschen weitergibt.

Dazu sage nicht nur ausdrücklich JA, sondern ich bitte Dich sogar darum! Verbreite die Artikel in alle Himmelsrichtungen. Und jeder der sich traut, kann auch gerne in den Verteiler aufgenommen werden. Eine kurze Nachricht genügt.

Eine neue Wirklichkeit beginnt am leichtesten, wenn der Verstand sie vorher erdenken darf. Je mehr suchende Menschen von den tatsächlichen Zusammenhängen und Prioritäten des Lebens erfahren, um so besser. Sicher ist das keine leicht verdauliche Perspektive, von der ich aufgrund meiner Erfahrungen zu berichten habe. Jedoch zeigt sie für jeden überprüfbare und nachvollziehbare Sachverhalte auf, die das ewige sich Drehen im alten Kram samt seiner haltlosen Schöpferphantasien knacken kann. Und es sind nicht wenige Menschen, die heute „mit ihrem Latein am Ende sind.“

Das Einzige, was ich mir vorbehalte ist die Freigabe für Veröffentlichung in Medien. Wer hier Kontakte hat oder knüpfen will, den unterstütze ich aber gerne im Sinne eines gemeinsamen Anliegens.

Nur das Tun öffnet das Tor, die Tür zu der Welt, zu der es die Wacheren immer sehnsüchtiger hinzieht, und von der die Esoteriker und Spirituellen nur träumen. Das Tun ist die Tat. Doch was bedeutet Tat wirklich?

Goethe sagte: „Am Anfang war die Tat.“ Doch die Tat, mundartlich Dat, ist das Ganze, früher das That (heute noch im Englischen für das), das Gott sagte man. Erstaunlich ist auch die Klangnähe zum Tao der Taoisten, zum Tat und Tot der Ägypter und dem Tout der Franzosen von heute.

Tat ist also ein ursprüngliches altes Wort für das Ganze, für Gott oder wie auch immer wir es nennen. Das Ganze ist aber ungeteilt und damit nicht denkbar und machbar, denn denken und machen setzen Teilung voraus. Der Bäcker kann das Brot nur backen, weil es ihn und den Teig gibt. Die einheitliche Wirklichkeit ist immer ungeteilt, damit bleibt sie dem Denken verschlossen. Dadurch wurden die bisherigen Hochkulturen zwangsläufig Rohrkrepierer, denn die ganze Menschheitsgeschichte ist eine Geschichte des Messens und Beherrschen Wollens.

Allein Wahrnehmung öffnet die Tri-Tür, die Drei-Tür, die Drehtür zur sich drehenden, wirbelnden ewigen Wirklichkeit. Tri ist ein altes Wort für Baum, heute noch im englischen der tree. Hast Du schon einmal aufmerksam einen abgestorbenen Baum inspiziert? Ist Dir aufgefallen, dass der Stamm aus einer beständigen Drehung gewachsen ist? Alles ist Wirbel und alles wächst in Wirbeln.

Und was macht der Mensch? Vor allem viel Wirbel um Nichts.

Beteilige dich an der Unterhaltung


  • Daniel Russ

    24. Juni 2018 um 15:48 Uhr

    Hallo ihr lieben, ich schon wieder ;-). Pediaphon funktioniert ncht mehr, bzw. ist schon seit einigen Tagen übers Weltnetz nicht mehr erreichbar. Zu der anderen online Möglichkeit in Mozilla Firefox, habe ich hier eine mehr als zufriedenstellende kostenfreie Software gefunden, die offline Texte vorliest, ohne Zeichen- – Wörter-begrenzung: http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_hs_getfile_v1_79964835.html?t=1529833524&v=3600&s=33e0237be7ce1dc3c1ab9e6376b478f6 (Balabolka: angeblich russisch für geschwätzig!)

  • Daniel Russ

    11. Juni 2018 um 13:13 Uhr

    Ergänzend hier noch ein hilfreiches und gut funktionierendes Programm, um online wie offline auch weitere Texte vorlesen zu lassen. Denn die Vorlesefunktion von Mozilla funktioniert nicht bei allem, z.B. nicht, wenn ich eine Email/E-Post vorliegen habe. Mehreres durchgetestet, manches schon bei der Installation gescheitert, oder Online einfach kaum bis gar keine Mux gegeben ;-). Dieses ist meines erachtens momentan am optimalsten: https://www.pediaphon.org/~bischoff/radiopedia/sprich_multivoice.cgi. Texte sind in sprachform auch als Audiodatei speicherbar.

    Liebe Grüße

    Daniel

  • Daniel Russ

    4. Juni 2018 um 12:19 Uhr

    Für alle, die sich gerne auch mal was vorlesen lassen: Es gibt in dem aktuellen Mozilla Firefox in der Hauptsuchleiste( Links bis Mittig) rechts die Möglichkeit auf Leseansicht umzuschalten und dort Links in einer Leiste die Option „Vorlesen“( Symbol aus unterschiedlich langen nebeneinandergereihten Vertikal-Strichen).

    Bezüglich Wort – Tat gebe ich jetzt auch noch meinen Senf dazu ;-): das( Dat – that – tat) Gott( got – god -gup – gud) (djew – deiwos, …) für näheres schaue einfach unterhalb( könnte aus Wikipedia sein, das ich überprüft in mein Glossar aufnahm). Vor allem die ersten Zeilen könnten interessant sein, weitere Klarheit bzw. „Licht“ ins „Dunkel“ bringen. Ansonsten gibt es von Uli dazu ja auch schon einige Artikel.

    „Gott: Indogermanischer Ursprung: Der Wortstamm von Gott ist alt, doch nur im germanischen Sprachraum anzutreffen und außerhalb unbekannt.[1] Bezeichnungen sind alt- und mittelhochdeutsch got, altsächsisch, altfriesisch, mittelniederdeutsch und englisch god, gotisch guþ, altnordisch go? sowie schwedisch und dänisch gud.[2]
    Die Germanen verehrten den urgermanischen Himmelsgott Tiwaz, der durch sprachliche Evidenz als indogermanisches Erbe erwiesen ist.[3] In den verschiedenen Dialektgruppen des Germanischen erscheint er beispielsweise als althochdeutscher Ziu und altnordischer Tyr.[4] Der Name des Gottes geht zurück auf das indogermanische Wort für den „Gott“, *deiwos.[5] Hierbei handelt es sich um eine bereits urindogermanische Vrddhi-Ableitung zum Wort *djews „Himmel“. Die Personifizierung *djeus ph2t?r „Vater Himmel“ findet sich wieder im griechischen Zeus ??? ????? (Zeu páter, Vok. zu ????, Gen. ????), dem römischen Jupiter (vom Vokativ *Dioupater zum Nominativ Di?spiter), dem vedisch-altindischen Dyaus Pita und dem illyrischen ???-??????? (Dei-pátyros „himmlischer Vater“).[6] Alle diese Formen können auf die Wurzel *djew- zurückführen, das als „Erstrahlen, Erscheinen“ übersetzt wird. Dieses Wort liegt wiederum mit seiner Ableitung *deiwos dem altindischen deva und dem lateinischen deus als Begriffe für Gott zugrunde.
    Für die Herkunft des germanischen Wortes Gott wird davon ausgegangen, dass der Begriff aus dem substantivierten zweiten Partizip des indogermanischen *ghuto-m der Verbalwurzel *gheu- „rufen, anrufen“ entstanden ist. Danach wären die Götter die (etwa durch Zauberwort) angerufenen Wesen. Alternativ könnte das Wort auch auf die indogermanische Verbalwurzel *gheu- „gießen“ zurückgeführt werden, wonach der Gott als „das, dem (mit) Trankopfer geopfert wird“ zu verstehen wäre.[7] Das griechische theói steht ebenfalls etymologisch mit dem Verb thýein „opfern“ zusammen, wie das Simplex theós „Gott“ durch Entsprechungen im anatolischen Wortschatz das Votivobjekt des Altars etymologisch bezeichnet.[8] Das Standardnachschlagewerk, Kluges Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, bestärkt die Vermutung einer Ableitung von „gießen“ oder Trankopfer durch Vergleich mit dem Avestischen und Altindischen.[9] Wolfgang Meid fügt hierzu an: „Dies ist aber grammatisch unplausibel, denn ‚gegossen‘ wird der Trank, nicht der Gott“.[10]

    „Gott“ in der gotischen Genitivform guþs (abgekürzt zu gþs) im Codex Argenteus (Mt 5,34 EU): ni svaran allis, ni bi himina, unte stols ist guþs („nicht schwört, nicht beim Himmel, welcher der Thron Gottes ist“).
    Die germanische Bezeichnung *guda- „Gott“ war ursprünglich ein grammatisches Neutrum, ebenso wie andere germanische Bezeichnungen für Götter. Bei der Übertragung auf den christlichen Gott wurde das Wort zur Zeit der arianischen Christianisierung der Goten im 3. bis 4. Jahrhundert im oströmischen Wirkungskreis[11] und in der fränkisch-angelsächsischen römisch-katholischen Mission unter den Merowingern und Karolingern zum Maskulinum. Im Gotischen blieb das Wort allerdings als Bezeichnung der heidnischen Götter – wegen der christlichen Ablehnung dieser Götter – geschlechtslos. Der Übergang vom Neutrum zum Maskulinum vollzog sich im westgermanischen Bereich etwa vom beginnenden 6. Jahrhundert bis zum ausgehenden 8. Jahrhundert. Im skandinavisch-nordgermanischen Bereich hielt sich das Neutrum länger, da dort das Wort für den persönlichen Gott Ase (óss) lebendig blieb.[12]
    Wie die anderen Wörter, beziehungsweise Begriffe für „Gott“ wurde es oft in der Mehrzahl verwendet, um eine nicht näher umschriebene Gruppe göttlicher Wesen zu beschreiben. Aufgrund der Abstammung des Wortes wird davon ausgegangen, dass es die höheren Mächte (Numen) als passive Wesen bezeichnet, die verehrt wurden, und nicht als aktive Wesen, die das irdische Geschehen instand hielten. Andererseits waren andere Wörter für „Gott“ zur Bezeichnung eines aktiven Wesens ebenfalls geschlechtslos. Daraus ergibt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass solche Wörter im Plural die Götter als Ganzheit bezeichneten (tívar = altnordischer Plural „die Götter“, ursprünglich zu Týr). Viele Geschehnisse waren nicht einem bestimmten „Gott“, sondern ganz allgemein „den Göttern“ zuzuschreiben. Daraus erklärt sich, dass die Singularform des ursprünglichen *deiwos-Teiwaz nur noch appellativ in Namenskompositen erscheint, beispielsweise bei Odin, der den Beinamen Fimbultýr („großer, gewaltiger Gott“) trägt.[13] Neben den einzelnen Göttergestalten, die durch einen eigenen Namen, eigene Mythen und einen festen Kult in den Vordergrund traten und leicht zu erkennen waren, gab es die unabsehbare göttliche Masse, aus der beispielsweise Mythendichter neue Figuren hervorheben konnten.[14]
    Einen transzendenten Gottesbegriff entwickelten die Germanen nie, oder nur im Norden und erst sehr spät. Erst bei Snorri Sturluson im 13. Jahrhundert ist Odin der Alfaþir („Allvater“). In der Übergangszeit der Christianisierung, verbunden mit Formen von Synkretismus wurden Odin, Thor und Balder in den isländisch-nordischen Texten zu allmächtigen oder vollkommenen Göttern erklärt, um der auftauchenden Gestalt Christi entgegentreten zu können. Der begriffliche Gegensatz zwischen „Göttern“ und „Menschen“ (*teiwoz – *gumanez), den die Germanen von altersher kannten, wurde ersetzt durch die neue Dichotomie *guda – *gumanez. Indem diese Verbindung stabreimend wirkt, fand sie in diverser Dichtung, insbesondere der altnordischen, Eingang und somit auch Wirkung.[13] Die ehemals geschlechtsneutrale Begrifflichkeit „Gott“ wurde schließlich männlich, sobald sie den christlichen Gott bezeichnete. So trat infolge der Christianisierung der heute bestehende Bedeutungswandel ein, in dem das Wort umgedeutet und auf den ? meist als männlich empfundenen ? jüdisch-christlichen Gott JHWH (hebräisch ????) angewendet wurde.
    Der erst in karolingischer Zeit belegte Begriff Gottheit (für gr. ??????, lat. divinitas) ist mehrdeutig und kann zum einen als Substanzbegriff im Sinne von „göttliche Natur“ verwendet werden oder das Innere, Passive der Göttlichkeit betonen, zum anderen ausschließlich auf außerchristliche Götter angewandt werden. Letztere Bedeutung ist erst seit der Mitte des 18. Jahrhunderts gebräuchlich.
    Begriffsbestimmung und -abgrenzung
    Die Frage, unter welchen Umständen eine Entität als Gott eingeordnet werden kann, hat bislang in der Religionswissenschaft kaum Beachtung gefunden, zumal die jüdisch-christliche Tradition stets eine implizite Vorlage für den Gottesbegriff lieferte. Dies ist neben der Einschränkung auf einen Kulturraum insofern problematisch, als es bereits in diesen Religionen eine Vielzahl unterschiedlicher Gottesvorstellungen gibt.[15] H. P. Owen stellt in der Encyclopedia of Philosophy fest, dass es „sehr schwierig und vielleicht unmöglich“ sei, eine Definition von „Gott“ aufzustellen, die alle Verwendungen des Wortes und entsprechender Wörter in anderen Sprachen abdeckt. Die 2. Ausgabe des Dictionnaire de la langue philosophique gibt als allgemeine Definition an: „Übernatürliches Wesen, das die Menschen ehren sollen.“[16] Der christliche Philosoph Brian Leftow legt in der Routledge Encyclopedia of Philosophy folgende restriktivere Definition zugrunde: „Die höchste Wirklichkeit, die Quelle oder der Grund alles anderen, perfekt und der Anbetung würdig.“[17]
    Nicht alle Kulturen unterscheiden eindeutig zwischen Göttern, Geistern, Engeln, Dämonen und anderen übernatürlichen Wesen; gelegentlich wird der entsprechende Begriff in anderen Sprachen recht weit gefasst. So etwa können die Orishas der Yoruba sowohl als Ahnengeister als auch als dem höchsten Gott Olorun untergeordnete Götter betrachtet werden. Das Wort vodon (vgl. „Voodoo“) in der Fon-Sprache wird sowohl mit „Gott“ als auch mit „Geist“ übersetzt, ebenso wie das japanische Wort Kami.[18] Die buddhistischen Devas, meist als „Götter“ übersetzt, sind übernatürliche Wesen mit eigener Persönlichkeit, gelten aber nicht als perfekt, unsterblich, allmächtig oder allwissend. Einige neuplatonische Denker bezeichneten mit dem Wort ???? (theós) eine Vielzahl spiritueller Entitäten, darunter die menschliche Seele.[19] Die Frage nach einer angemessenen Definition von „Gott“ wird noch dadurch verkompliziert, dass Philosophen und Theologen Gottesbegriffe entwickelt haben, die sich von der religiösen Praxis wesentlich unterscheiden (siehe Abschnitte zu metaphysischen und populären Vorstellungen).
    In der kognitiven Religionswissenschaft werden Götter zu den übernatürlichen Akteuren gezählt.[20] Als Akteur wird in der Philosophie und Psychologie ein Wesen mit geistigen Fähigkeiten bezeichnet, dem bewusste Ansichten und Wünsche zugesprochen werden, oder dessen Verhalten durch mentale Zustände hervorgerufen wird.[21] Aus natürlichen Konzepten können übernatürliche gebildet werden, indem intuitive, alltägliche Auffassungen der ihnen zugehörigen ontologischen Kategorien verletzt werden. Beispiele für solche Konzepte sind Bäume, die sich nirgendwo befinden, Steine, die Gefühle empfinden, und eben auch Wesen, die unsichtbar sind.[22] Die geistigen Fähigkeiten des Akteurs sind die einzige anthropomorphe Eigenschaft, die von Gläubigen und Theologen gleichermaßen akzeptiert wird.[23]“

    Bestimmt findet ihr auch noch weiteres. Aber die Basis/Grund bzw. den Ursprung kennen wir ja nun bereits. „Hin zum Stamm gibt es nur wenige Grund/Basis… und nur ein Grund/Basis….“

    Liebe Grüße

    Daniel

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