Die Beschreibung könnte als Appetithäppchen von mir stammen, doch dieses Mal war jemand schneller.
Ich rede hier von dem bekannten US-Klimatologen Richard S. Lindzen vom renommierten MIT in Boston, der u.a. am dritten Klimabericht des IPCC (UNO-Referat) mitgewirkt hat und in einem Interview die völlige Unwissenschaftlichkeit des Treibhaushysterie aufdeckt. Zwar glaubt er an eine Erwärmung und er glaubt aus unerklärlichen Gründen auch an Treibhausgase, dennoch sind seine Einblicke entlarvend.
Seine Erfahrung mit Al Gore:
Interviewer
Sie haben also mit Angriffen gerechnet?
Lindzen
Natürlich. Ich habe im Wall Street Journal geschrieben, dass Wissenschaftler unterdrückt wurden, ihre Arbeit verloren haben, weil sie Skepsis gegenüber einigen «Fakten» in der Klimafrage äusserten. Laurie David, die Produzentin des Filmes von Al Gore, hat einen Blog, in dem sie schrieb, sie sei froh, dass diese Wissenschaftler endlich unterdrückt würden. Sie schrieb auch, man sollte Wissenschaftler, die ihre Zweifel wissenschaftlich untersuchen wollen, nicht mehr finanziell unterstützen.
Interviewer
Das ist aber gegen das Selbstverständnis der Wissenschaft, die ihre Thesen immer wieder überprüfen und allenfalls falsifizieren sollte.
Lindzen
Natürlich. Aber es ist leicht, die Wissenschaft zu korrumpieren, es ist schon zu oft passiert. Ich war am weltweiten Treffen der Geophysiker in diesem Winter in San Francisco. Al Gore sprach. Und seine Botschaft lautete: «Haben Sie den Mut, dem Konsens beizutreten, machen Sie das öffentlich, und nehmen Sie sich die Freiheit, Abtrünnige zu unterdrücken.» Das Publikum war begeistert.
Dafür wird er mittlerweile als Klimaleugner diffamiert. Er fühlt sich als jüdischer Emigrant aus Deutschland auf eine seltsame Weise an den offiziell verordneten Umgang mit dem Holocaust erinnert.
Mehr dazu in dem überaus interessanten Artikel der Schweizer Weltwoche. Gefunden wurde dieser Beitrag von Karl L. aus der Schweiz.
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