Von Uli D. aus München, Imker aus Passion seit vielen Jahren – Ein Einblick in die aktuelle Situation des Bienenvölkersterbens und der staatlichen Regulierungswut. Von lösungsorientiertem Verhalten keine Spur…
Heute gibt es wieder mal Aufrüttelndes für all diejenigen, die noch nicht sicher sind, dass es bereits nach 12 ist. Die Bienenvölker sterben weltweit mit rasender Geschwindigkeit. In China wird bereits seit längerem in vielen Regionen jede einzelne Blüte eines Baums von Hand bestäubt.
Neben dem Problem des eingeschleppten Parasitenbefalls mehren sich die Hinweise darauf, dass die Bienen durch Mobilfunkstrahlung orientierungslos werden und irgendwo draussen sterben.
Hier nun die Einblicke von Uli D. in seine Bienenzucht
Lieber Uli,
wie du weißt züchte ich hobbymäßig Bienen; wir tun das schon mehr als 100 Jahre in unserer Familie.Vor ca 35 Jahren hat ein staatliches Bienenzuchtinstitut auch China die Varrooamilbe eingeschleppt, die sich dann auf ganz Europa ausbreitete; inzwischen hat sie jeder Imker.
http://de.wikipedia.org/wiki/Varroamilb … geschichteBehandlungen gegen diesen Parasiten (der vom Säugetier auf die Biene als neuen Wirt umgesiedelte) waren und sind aufwendig und u.a. mit giftigen
Chemikalien wie Perizin, Oxalsäure etc zu behandeln, was für das Lebensmittel Honig nicht sehr empfehlenswert ist. Es sind in den letzten Jahren bis zu 50% der Bienenvölker einfach verschwunden, man weiß nicht was passiert ist. Ich hatte dieses Verschwinden ebenfalls bei meinen Völkern beobachtet, die Bienenkästen waren leer, es waren keine Toten Bienen drin, sie waren einfach weg.Es wurde gemutmaßt, dass es wohl neue Pflanzenschutzmittel oder ein Virus sein könnten, die für Desorientierung bei den Bienen sorgen; sie finden praktisch nicht mehr zurück zu ihrem Stock.
Vor kurzem hat mich eine alte Dame angerufen, bei der ich schon mal Bienen im Garten aufgestellt habe, dass ihre Obstbäume befruchtet werden; sie hat beklagt, dass keine Bienen auf den Obstbäumen zu sehen sind und dass sie auch kein Obst erntet. Sie fragte, was sie tun kann, dass Bienen ihre Obstbäume befliegen, bzw. wie sie diese anlocken könne. Leider wurde damals ihre Tochter von einer Biene gestochen, die Tochter (über 30 Jahre reagierte wohl allergisch drauf) und sie deshalb keine Bienen mehr im eigenen Garten haben kann, sondern nur noch als flüchtiger „Gast“ auf ihren Obstbäumen. Innerhalb geschlossener Ortschaften kannst du Bienenzucht ohnehin wegen der Hysterie einiger Menschen vergessen.
Wenn du nun denken möchtest, dass es hier Unterstützung vom Verursacher gäbe um diesem nachweislich für die Befruchtung sehr nützlichen Insekt zu mehr Population zu verhelfen, dann hast du Dich getäuscht. Es sind wirklich „Kleckerlesbeträge“ nicht wie vor kurzem bei Banken und auch jetzt wieder, wo diese erheblich sinnvoller gewesen wären, da wird ein riesiger Apparat in Bewegung gesetzt um ein paar Imker in den Würgegriff zu nehmen für Schäden die staatliche Einrichtungen verursacht haben.
Im Anhang findest du ein Beiblatt das wir ausfüllen sollen um an entsprechende Chemikalien zu kommen; man beachte die Hinweise bezüglich staatlicher Zuschüsse!! Wandern zu Trachtgebieten ist nur mit amtlicher Genehmigung erlaubt. Aber vielleicht hat auch das Methode; es gibt ja inzwischen viele selbstbestäubende Hybridpflanzen. Inzwischen ist es ohnehin so, dass Bienen im Stadtgebiet bessere Lebensmöglichkeiten vor finden als in der „freien“ Natur; dort findest du außer monotonem Grün“ ohnehin nichts mehr, ich halte meine Bienen am Rande eines Naturschutzgebietes , aber das ist meist Wald und Sumpf, der Wald wirkt hier wie eine Barriere. Auf dem Weg dorthin, findest du kein blühendes „Unkraut“.
Nun was ich sagen will, ich beobachte, dass die Bienen dem Druck nicht mehr gewachsen sind und in atemberaubendem tempo verschwinden werden; ich versuche solange als möglich den Fängen der Bürokratie zu entkommen und lebe im Verborgenen.
Erst stirbt die Biene, dann der Mensch!
http://www.rp-online.de/hps/client/opin … pinio::/po
litik___gesellschaft/international/umwelthttp://www.sueddeutsche.de/wissen/biene … lk-1.23433
http://www.ursache-zukunft.net/fileadmi … rtikel.pdf