Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?
Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?

Klarheit auch in kleinen Dingen

„Elefanten waren vorher immer Mücken“. Weder Streit noch Krieg sind spontane Gewaltausbrüche. Sie sind immer die Folge einer Verdichtung
durch Vermutung, Annahme, Interpration, die sich irgendwann entlädt. Daher kann den vermeintlichen Kleinigkeiten im Miteinander gar nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt werden. Mit meiner Mail über die „Umstände einerStall geburt“ habe ich offensichtlich mein Anliegen nicht klar genug ausgedrückt und wurde noch gleich am selben Abend darauf angesprochen.

Hier nun die Mail von Sabine, mit ihrem fragenden Kommentar und einer sichtlichen Irritation. Ohne ihr offenes Nachfragen hätte ihre anfängliche Interpretation meiner Aussendung vermutlich eine leichte, störende Spannungserhöhung in unserem Kontakt zur Folge gehabt. „Systembedingt“ können wir nur Veränderung und Bewegung wahrnehmen. Wird diese Spannungserhöhung („der versteht mich nicht, der hat was gegen Religionen, der macht sich über meinen Glauben lustig“ oder so ähnlich) nun chronisch, dann wird sie zur Normalität. Das gilt auch für jede weitere Erhöhung, bis es dann zum Erstaunen aller Beteiligten „aus heiterem Himmel“ zum Bruch oder zum Knall kommt.

Hier nun der Austausch:

Mail von Sabine

Hallo mein lb.Uli hier ist Sabine was meinst du mit dieser Mail. Ja ich glaube, ich bin Christ u. schäme mich dessen nicht weil ich in meinem Leben schon sehr viel Bewahrung erleben durfte u. eigentlich schon lange nicht mehr leben dürfte. Und das war nie von Menschenhand. Glaub mir eins wenn ich den Glauben nicht hätte,wär ich schon lange untergegangen. Wie meinst du diese Nachricht?

Lb.Gr.sabine

Meine Antwort

Liebe Sabine,
schön, dass Du nachfragst, statt still zu vermuten!!!!!!!!!! Klarheit durch Austausch, statt schwelende Irritation, das ist ein guter Handel.

Ich finde es über alle Maßen wertvoll, wenn jeder zu seinen Werten steht, auch und insbesondere, wenn es um religiöse geht. Hier liegt nicht der Grund, warum ich diese „Reportage“ weitergeleitet habe.

Diese für mein Empfinden wenigstens sarkastische Geschichte zeigt den Aberwitz und Irrwitz der Überregulierung und Banalisierung unseres Lebens mit der Behauptung „Sicherheit schaffen zu wollen“. (Das ist letztlich nichts anderes, als allgemein erzwungene Normalität) Ungewöhnliche, wegweisende Ereignisse, die den bekannten Vorstellungsrahmen sprengen, würden heute tatsächlich die Beteiligten vielfach in der Psychiatrie enden lassen.

Beteilige dich an der Unterhaltung


  • Daniel Russ

    5. Juni 2016 um 13:56 Uhr

    Hallo liebe Marita,
    aus meinem er-leben kann ich mitteilen, dass wir immer mitteilen(/Signale) können (über Sprechen/Reden bis Schreiben)(wir teilen bewusst wie unbewusst eh immer etwas mit ;-)).

    Wenn das mal „scheinbar“ nicht so sein sollte, genauso wie „Mangel“ scheinbar ist (einfach erkennen und unseren Impulsen folgen), dann haben wir das entsprechend so angezogen (Resonanz-Polarität). Alles ist ein-fach, mit-teilend und anziehend / teilt mit(/signalisiert/strahlt aus/spiegelt) und zieht „entsprechendes“ an (dazu kann ich das Buch „Die menschliche Schule“ empfehlen), Einflussfrei (Nichts beeinflusst Nichts). 🙂
    Das ist mir gestern weiter bewusst geworden, als ich „scheinbar“ von dem Baulerm an-ge-nervt war.

    Nach dem ich für etwa ein halbes Jahr (2015) auf dem Künstlerhof in Heldenbergen gelebt habe, wohne ich nun mit meiner Oma zusammen in einem Haus… da habe ich übertrieben formuliert 24 Stunden die Möglichkeit das aus der Simplonik anzuwenden( – zu üben) (angewandte Simplonik).
    Drüber hinaus, frei von Grenzen (vom Kopf – Verstand festgelegt), haben wir die Möglichkeit überall Simplonik anzuwenden( – zu üben). Wenn ich „Lust“ habe mach ich manchmal einfach einen Spaziergang. Auch da kann ein orientierender-inspirierend/anregender Austausch (das was über mitteilen erfolgt) geschehen!

    Möglichkeit zu erkennen wie wir in jedem Moment „Sind“ (es ist immer Jetzt/Momentan[/Schritt] [Prozess – Zeit eine andernanderreihung von Momenten]) und ([Richtungs-]wandlungs-)Inspiration/Anregung (in Ulis formulierung: „[Lebens-]Optimierungs-signale“).

    Manche bezeichnen es auch als Spiegel.
    Somit können wir auch immer dankbar (wertschätzung) sein, egal was geschieht (Alles geschieht nach/folgt Gesetzmäßigkeiten [Will-kür-frei]).

    Als Anregung, schau dir mal den Glaubenssatz „Ich bin Grottenschlecht was Internet angeht“ an, möglicherweise erkennst du was (An der Basis ist alles ein-fach, selbst für den Leihen :-)). Und respekt, dass du Zeitlich gesehen so lange frei von tv, zeitung und radio lebst, bzw. zu vorletzterem es noch nie tatest.
    Das finde ich inspirierend Marita!

    (etwas länger geworden als angedacht ;-))

    Liebe Grüße
    Daniel

  • Marita Willgeroth

    26. April 2016 um 16:30 Uhr

    Hallo Heinz ,danke fürs antworten. Ich bin von Kahl nähe Ffm letzten Aug nach Sontra liegt zwischen Bad Hersfeld und Eschwege gezogen. Ich werde mir sobald es geht ein Laptop oder so kaufen damit ich. pdf Dateien öffnen kann und mehr . Hoff meine Tochter hilft mir, mein Lebensgefährte , wir waren zweieinhalb Jahre ein paar wird uns nun bald verlassen weil es leider alles wohl nur geträumt war. Nun .keine Ahnung, kein Job , nichts ,ausser Simplonik ? lg Marita

  • Marita Willgeroth

    20. April 2016 um 20:49 Uhr

    Hallo , wie bildet man Gespräch s Gruppen.wenn man selbst mit seinem Partner nicht kommunizieren kann ? Hab das Handbuch und bei Seite 34 hört es schon für mich auf ? Ich bin grottenschlecht was Internet angeht ! Schau seit ca 5 Jahren überhaupt kein tv las noch nie Zeitung u hör wenig Radio! Wünsche mir austausch mit Menschen die auch schon im jetzt lebten , mein Neustart letztes Jahr brach mir meine Freude , Urvertrauen, bin seither so leer u traurig,SOS , liest das wer ? Lg Marita

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