Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?
Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?

Wie Lebensmittel zum präzisen Heilmittel werden

Lebensmittel können präziser und zuverlässiger Heilung in Gang setzen, als jedes Medikament. Das ist möglich, weil man mit ihnen echte Selbstregulation und Selbstheilung anregen kann. Im Gegensatz zu einem Medikament hat man mit ihnen die besten Chancen, nicht einfach nur das Symptom zu unterdrücken und tatsächlich ursächlich vorzugehen. Doch genau das wird gemacht, wieder werden nur die Symptome hinweg gegessen. Scheinbar hat keiner bisher die Beziehung zwischen Körper, Psyche, Zeit und Handlung wirklich verstanden.

So ist das Wissen um die Heilkraft der Lebensmittel einerseits nicht neu, doch andererseits herrscht nach wie vor Verwirrung. Die einen schwören auf Urkost, Sonnenkost, veganen Speiseplan. Andere bedienen die Fleischesser, die ihre gesundspendenden Angebote bei Atkins oder der Blutgruppendiät finden. Jeder hat Erfolge vorzuweisen, kaum einer jedoch anhaltende Besserungen. Und Laie wie Fachmann irrt zwischen den Trögen umher.

Demgegenüber kann ich jederzeit belegen, dass ohne die gleichzeitige Neuorientierung der Gefühlswelt, die Ernährungsmodelle früher oder später im Rückfall enden. Selbst Jahre vermeintlich gesunder Ernährung, gleich nach welchem Konzept, gewährleisten keine Heilung. Kurze Ausrutscher im Ernährungsverhalten genügen schon, und die alten Probleme brechen wieder hervor. Bei Übergewichtigen ist das Thema bekannt. Daran können auch die modernen Ernärhungskonzepte a la Metabolic Balance oder Schlank im Schlaf nichts ändern, wenngleich sie um ein Vielfaches sinnvoller sind, als bisherige „Schlankmodelle“. Dem Übergewichtigen geht es dabei genauso wie dem Raucher oder Alkoholiker, der nur mit dem Rauchen aufhörte, ohne den Grund seiner Such(t)e gefunden und durchlitten zu haben. Eine Zigarette, eine Schnapspraline genügt oftmals und die Leidensspirale dreht sich auf`s Neue.

Hippokrates hatte zweifellos Recht, wenn er von den Lebensmitteln als Heilmitteln sprach. Doch wie man die für sich vollkommene Auswahl findet und diese dann zur passenden Zeit im Tagesverlauf verzehrt, war bis heute unklar. Genauso unerkannt war die Bedeutung der Psyche als entscheidender Weichensteller. Besonder die Ernährungsfachleute tappen nicht im Dunkeln, denn sie suchen gar nicht erst. Das Thema wurde nicht erkannt. Das ist unschwer am Streit der Theorien und der allgemein durchwachsenen Ergebnisse abzulesen.

Für Mitglieder des Vereins, die sich für das Thema Lebensmittel als Heilmittel interessieren, Fachmann wie Laie, hat dieses Spekulieren nun ein Ende. Ich habe ein kleines Büchlein geschrieben „Die 3 Schlüssel zu Hippokrates Schatztruhe„, das für jeden Laien und Fachmann beobachtbar und überprüfbar erstmals die Funktionsweise einer optimalen Ernährung exakt beschreibt. Simplonisch einfache Zusammenhänge und nicht weniger einfache Anwendung sind garantiert.

Zur Einführung folgt hier der Erfahrungsbericht einer ausgezeichneten Pysiotherapeutin, deren Arbeit ich sehr schätze. Sie bezieht schon seit vielen Jahren bei ihren Körperbehandlungen simplonisch – ganzheitliches Denken mit ein. Ihre beschriebenen Erfahrungen hat sie in der ersten Stoffwechselrenaturierungsgruppe gemacht.

Sabine L. aus Unna – Sie ist ganzheitlich arbeitende Physiotherapeutin in eigener Praxis. Nach heutigen Maßstäben ist sie körperlich gesund und hatte vor Beginn der Stoffwechselrenaturierung kein nennenswertes Übergewicht.

Ich weiß gar nicht, wo ich mit meinen Schilderungen anfangen soll….

Grundsätzlich möchte ich erst noch einmal sagen, dass die Renaturierung mir behilflich war, aus einem Monate währenden, grauen Tal herauszukommen. Das ist wirklich mehr wert, als meine im Fragebogen angegebenen Ziele. Die ja nebenbei auch noch erreicht sind, aber ihren Stellenwert irgendwie ein wenig verloren haben. Dadurch, dass nicht mehr alles unendlich schwer und grau ist, kann ich viel klarer erkennen, was für mich gut ist und was nicht.

Ich war zu einer Geburtstagsparty eingeladen und habe einige Leute gesehen, die ich länger nicht gesehen hatte. Es war mir schon fast unangenehm, wie oft und wie nachdrücklich ich an dem Abend gehört habe: Du siehst ja toll aus! -Du hast aber viel abgenommen!- Du strahlst ja förmlich von innen!……und ich weiß nicht was noch alles. Das war zunächst schön zu hören, doch irgendwann habe ich bemerkt, dass ich mich unwohl fühlte und dachte: hoffentlich schaffe ich, dass das auch so bleibt. Dieses komische Gefühl wuchs im Laufe des Abends. Ich fuhr mit heftigen Blähungen nach Hause und sammelte Pfunde in den nächsten 2 Tagen.

Ich wollte direkt panisch in die strenge Phase zurück, doch nachdem ich nochmal tief durchgeschnauft hatte, wurde mir klar, dass ich vielleicht so etwas wie eine Renaturierung auch für mein Bewusstsein nachreichen sollte. Diese Flut von Komplimenten hatte mich in eine starre Fixierung auf diese Äußerlichkeiten getrieben und je mehr ich diesen Zustand festhalten wollte, so weiter habe ich mich davon entfernt (Pfund um Pfund zugenommen).

Ich habe mir dann ein wenig Zeit mit mir selbst genommen und kam zu dem tiefen Empfinden, dass ich mich gut ernähre, mich seit Monaten/Jahren nicht so gut gefühlt habe, wunderbar schlafe und seit Jahren!! wieder Spass am Leben habe. Dann habe ich mich voller Vertrauen entspannt und einfach aufmerksam ganz nach meinem Empfinden die nächsten Tage verbracht und ich muss feststellen, das Gewicht hat sich wieder eingependelt, aber viel wichtiger noch, es hat sich im Gegensatz zu vorher noch mehr bewegt. Mein Gesicht sieht irgendwie anders aus. Ich möchte fast sagen, es ist abgeschwollen.

Es tut sich weiterhin für mein Empfinden soooo viel und ich bin in einer Verfassung, in der ich auch etwas damit anfangen kann und das ist echt schön. Ich habe weiter bemerkt, dass ich nicht nur weniger Gewürze nötig habe, sondern auch sparsamer mit der „kulturellen-menschlichen Gewürzmischung“ umgehe, ohne wieder ins Eremitendasein der letzten Monate zurückzukehren. Es geht nach wie vor, mal rauf mal runter, nur viel, viel leichter. Das Leben ist keine schwere Last (ENDLICH), sondern ein interessantes Spiel.

Als ich meine Ziele definieren sollte, habe ich überhaupt nicht an das gedacht, was sich letztendlich als Hauptveränderung eigentlich eingestellt hat, nämlich, dass ich nach langer langer Zeit wieder glückliche Momente empfinde. Alle vorher definierten Ziele erscheinen dagegen heute für mich nicht halb so wichtig.

Ich genieße die Zeit…