Wieso habe ich entzündete Divertikel (Aussackungen im Darm), obwohl ich mich vegatarisch und absolut gesund ernähre?
Folgende Sachlage und Frage:
Ich bräuchte doch schon wieder – nochmal – Deinen Rat. Als ich vor ca. 2 Monaten für 6 Tage im Krankenhaus war, hatte man diagnostiziert einen „Schub einer Sigmadivertikulitis“. Behandelt konservativ (Nahrungskarenz, i.v. Antibiose, Analgesie).
So. Und nun grummelt es schon wieder komisch im Bauch. Ich bin mir noch nicht sicher, ob es die Psyche ist (Gründe gäbe es) oder ob es sich um die Vorbereitung eines neuen Schubs handelt – bin unerfahren. Letztes Mal war das ja ein Notfall mit unaushaltbaren Bauchschmerzen.
Nun kommt die Frage: Gibt es dazu (Sigmadivertikulitis) eine alternative Behandlung? Wo könnte ich die finden? Wenn die im Befund schreiben „konservativ“, dann liegt das doch nahe.Bin sehr neugierig auf Deine Antwort. Möchte nicht unbedingt wieder ins GesundwerdeHaus..
Meine Antwort:
Die Psyche ist als exakte, hochfrequente Kopie des Körpers immer im Spiel. Alles ist psychosomatisch, 100%. Für Fortgeschrittene in der Simplonik: Selbst Unfälle sind keine Ausnahme. Ohne Zeitverzug finden sich die gleichen Störungen in Psyche und Körper. Das sage ich noch einmal zur Erinnerung.
Eine Divertikulitis ist ein recht fortgeschrittener Befund, um so mehr wenn Du deshalb schon als Notfall im Krankenhaus warst. Ist das diagnostisch abgesichert? Falls ja, dann wäre sie ein Hinweis auf eklatante Ernährungsfehler, wenn wir die psychischen Aspekte zunächst beiseite lassen. Mit der antibiotischen Behandlung hast Du dann einen Turbo eingeschaltet. Durch die Lebensfeindlichkeit des Antibiotikums werden die Deinem Leben dienlichen Kleinstorganismen im Darm noch mehr zerstört und durcheinandergebracht.
Wenn die Diagnose stimmt, wäre es an der Zeit, konsequent zu handeln und nicht mehr zu „wurschteln“. Wurschtelei führt oft ins “ Gesundwerdehaus “ . Die Voraussetzungen für Heilung sind hier wie bei jeder anderen Erkrankung ohne weiteres zu schaffen. Die erste Frage ist aber wie immer, wie konsequent und mit welchen Mitteln Du die Lösung angehen willst?
Meine Antwort ahnst Du? Zumindestens wenn es um das geht, was ich dazu zu bieten habe. Konsequente Anwendung der Mineralien in den ERFORDERLICHEN MENGEN, dazu eine Stoffwechselrenaturierung, denn hier würde ich nicht allein auf Langzeiterfolge mit den Mineralien setzen. Die eingehende Beschäftigung mit Simplonik erleichtert die Neustellung der „psychischen Weichen“.
Erneute Frage:
Was heißt ein „fortgeschrittener Befund“. Ich habe vorher nichts, rein gar nichts gespürt! Wissentlich nichts verbummelt, nichts verschlampt. Ich esse seit ca. 30 Jahren – eigentlich ein Leben lang – vorbildlich, was das Tägliche betrifft. Lässig bin ich nur mit allem, was MEDIZINISCH daher kommt, also auch mit Deinen Produkten. Ich packe es nicht, sie regelmäßig zu nehmen, vergesse sie einfach, selbst wenn ich sie auffälig vor mir aufbaue. So war bisher (ist noch) meine Meinung: der Körper will/braucht sie nicht, sonst meldet er sich, tut er ja auch, wie Du an meinen Bestellungen ersehen kannst.
Dass sich an meinem Darm diese „Zotteln“ – Ausbuchtungen gebildet haben, konnte niemand in der Klinik verstehen. Sie waren ratlos. Ich sei vorab nicht der Typ für so was, lebte und esse vorbildlich, alle anderen Organe seien putz gesund. Sie haben alles, aber auch alles untersucht. Sie konnten auch nicht erklären, warum sich die Sache das erste Mal gleich notfallmäßig gezeigt hat. Meine Erklärung: es ist ein Stein abgegangen, durch ihn kam es zu den Untersuchungen, bei denen dann die Zotteln – leicht entzündet – entdeckt wurden. Natürlich erklärt das noch immer nicht, warum sich die Ausbuchtungen überhaupt gebildet haben.
Ich tippe – wie immer – auf Psyche. Nur warum gerade so was Abwegiges?Zu Deinem Vorschlag der Sanierung: die Zotteln sind ja nun mal da. Wie sollten die durch Einnahme der Produkte verschwinden? Die lösen sich doch nicht ab oder ziehen sich zusammen – dann müsste sich der Dickdarm ja gleichzeitig auch zusammen ziehen? Oder ist das Schwachsinn?
Inzwischen lebe und esse ich n o c h bewusster. Meide Körniges, kaue sehr lange, sehr hingegeben.
Meine Antwort:
Würdest Du vorbildlich essen, so wie es zu Dir passt, hättest Du die „Zotteln“ nicht. Natürlich ist auch die Psyche im Spiel. Nicht allein die Konfliktspannung irgendeines Problems unterhält die Divertikel. Auch über den Umweg der nicht passenden Nahrungsauswahl erhältst Du das Problem , und baust es eventuell noch aus. Übrigens dürfte es eher ein Fehler als hilfreich sein, Körner zu vermeiden, das nur am Rande.
Alles kann sich zurückbilden, wenngleich das nicht in letzter Konsequenz vorhersagbar ist. Garantien gibt es keine, aber eine extrem hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich Linderung und Heilung einstellt, wenn Du Deine bestimmungsgemäße Ernährungs- und Sichtweise für Dein Leben in diesem bestimmten Aspekt findest.
Die Tatsache, dass Du vorher nichts gespürt hast, sagt ebenfalls rein gar nichts. 1. Kann Deine Wahrnehmung beim betreffenden Thema sehr eingeschränkt sein, sprich blinder Fleck, zum anderen verlaufen die Entwickungen oft „eisbergartig“. Mein Vater erfreute sich bis wenige Tage vor der Diagnose Dickdarmkrebs im Endstadium bester Gesundheit und Kraft. Weder er noch jemand anders ahnte etwas. Und doch gab es jahrzehntelange klare Signale, die in die Richtung wiesen, ohne dass es aufgefallen wäre. Du weisst noch, dass er mein erster Krebspatient war, und dann noch über 20 Jahre lebte?
Deine Situation zeigt, dass Du nicht spürst, was Du wirklich essen solltest. Mit den weltanschaulichen Strategien, die ausnahmslos aus dem Kopf kommen, gelingt selten die Lösung. Es ist keine Frage von Mischkost, Kochkost, Instinktio, vegetarisch oder vegan. Es ist allein eine Frage des PASSENDEN.
Mit diesem alltäglichen Zivilisationsphänomen der fehlenden Ernährungsintuiton hast Du keine Chance, auf Deinen Körper zu hören. Dass heisst unter anderem, wenn Deine ph-Wertkurve im Urin zu tief ist (und sie verläuft bei beinahe jedem viel zu tief), dann gibt es aus fachlich gesundheitlicher Sicht überhaupt nichts zu diskutieren, dann brauchst Du die SEIN-Mineralien, so einfach ist das. Es gibt auch keine Diskussionen um den Sauerstoff, den Du beständig einatmen musst. Der Sachverhalt ist absolut identisch.
Ich hoffe, ich konnte Dich ein wenig wachrütteln.
Erneute Frage:
danke. Doch wie schon so oft: wenn Du dann was sagst, kann ich damit rein gar nichts anfangen. Was heißt – was willst Du damit sagen – was soll ich damit anfangen:
….Deine bestimmungsgemäße Ernährungs- und Sichtweise in diesem bestimmten Aspekt findest……Könntest Du das mal in verständliches Deutsch übersetzen, bitte? Ohne das fühle ich mich genarrt.
Natürlich weiß ich auch, dass Körner zur gesunden Ernährung gehören. Doch man muss sie ja nicht unzerkleinert essen – und hin und wieder übersehen, eins zu zerbeißen…..Doch auch bei der Essensweise gibt es einen Punkt, der sich negativ ausgewirkt haben könnte: ich habe über lange Zeit hinweg meine Hauptnahrung abends eingenommen, danach mich kaum noch bewegt. Das habe ich seit dem Eklat geändert.
Nein, lieber Uli, ich wußte nicht, dass Dein Vater Dein 1. Krebspatient war. Aber, sag mal, 20 Jahre danach ohne Schmerz mit Kraft gelebt – großartig. Und dann plötzlich gestorben. Es gibt nichts Schöneres. Wo ist das Problem, was willst Du mir damit sagen? Ich kann nicht annähernd eine Parallele zu mir erkennen. Wo bin ich blind??????
Meine Antwort:
anders gesagt: Du musst DEINE Ernährungsintuition wieder freilegen. Du isst nach Konzept und Glauben, statt nach Deinem wirklichen GEFÜHL. Das sagt der Ist-Zustand aus. Parallel dazu hast Du in der Psyche ein Problem mit der Überschrift Verdauung und Verinnerlichung. Was das nun konkret ist, kann ich auf Zuruf nicht sagen. Man muss es auch nicht wissen, denn: Wenn Du so isst, wie es wirklich zu Dir passt, und die Mineralien dazu nimmst, dann wirst Du gesund werden. Dabei kann der psychische Zündstoff bewusst werden, muss aber nicht. Das ist für die Heilung nicht erforderlich. Sonst wären die vielen dokumentierten Spontanheilungen in Lourdes und anderswo nicht möglich.
Die Hauptmahlzeit früher in den Tag zu legen, ist sehr sinnvoll. Ein guter erster Schritt. Die Bewegung nach dem Essen ist eher unsinnig. Nach dem Essen soll verdaut werden. Das ist ein parasympathischer Vorgang, der Ruhe erfordert. Ein Löwe geht auch nicht joggen, wenn er die Antilope verdrückt hat.
Na ja, so ganz plötzlich ist mein Vater nicht gestorben. Er hat sich schon einen schmerzlichen Abschied bereitet, aber immerhin mehr als 20 Jahre nach seinem vorhergesagten baldigen Ableben. Die Ähnlichkeit zu Dir? Nun, ich wollte nur damit veranschaulichen, dass der Körper sehr lange Irrwege ausgleicht, bevor dann relativ schlagartig massive Beschwerden das Leben auf den Kopf stellen. Du hast jahrelang neben der Ideallinie gegessen und verdaut und irgendwann kam der Punkt, wo plötzlich die Beschwerden mit einem akuten Krankenhausaufenthalt dieses Muster aufgedeckt haben. Bewusstsein ist nun da. Du kannst etwas daraus machen, siehe oben.