Wo ist die Bananenrepublik, aussen oder innen? Geht es um Kampf oder Wandlung? Wie steht es um die innere menschliche „Bananenrepublik“?
Kämpfer für Staatsrechtlichkeit im Hungerstreik – Tragisch und doch nicht unterstützenswert
Kürzlich erhielt ich eine Nachricht über das Schicksal eines kämpferischen Mannes, der erkannte, wie die Rechtslage und Rechtssicherheit in der BRD für den normalen Bürger wirklich ist. Ich wurde gebeten, mich auch für ihn und das „Recht“ einzusetzen. Ich habe mich gegen die Unterstützung entschieden. Und die Gründe hierfür mögen vielleicht für andere ebenfalls interessant sein. Schließlich heisst es ja, dass man „die Freiheit nutzen soll, sonst nutzt sie sich schnell ab“, wie Reinhard May so treffend singt. Doch Freiheit kann man weder nutzen, noch verteidigen, diese Betrachtung ist zu oberflächlich. Dennoch gibt es einen Lösungsweg aus dem macht- und finanzpolitischen Dilemma. Er ist still und unspektakulär, und ich bleibe dabei, es ist der einzige Weg mit Nachhaltigkeit.
Dieser Mann fand die Rechtssituation der BRD entgegen der medial geschürten Saubermanndarstellung desolat, korrupt und betrügerisch in ungeheurer Dimension, soviel sei vorweg gesagt.
Seine Geschichte ist tragisch, weil er sich dazu hinreissen ließ, Bußgelder, wenn auch in lächerlich geringer Höhe (rund 150 Euro) nicht zu bezahlen. Letztlich landete er dafür im Gefängnis in Erzwingungshaft und begann dort einen Hungerstreik. Das ist der letzte Stand.
Im Vorfeld wurde er von Behörden in beinahe beliebiger Weise unter Beugung jedweden geschriebenen Rechts drangsaliert, um ihn zum Zahlen zu zwingen. Den Steuerzahler hat der Einsatz der Polizeibeamten, Gerichtsvollzieher, Staatsanwälte und Richter ein Vielfaches des „Ertrages“ gekostet (Die Steuergelder werden nicht nur im Irak und am Hindukusch aus Sicht des Bürgers verplempert). Doch der Deutsche ist bekanntlich gründlich, leider in beiden Richtungen, der konstruktiven wie auch der zerstörerischen/selbstzerstörerischen. Das ist die Kurzform dieser traurigen Geschichte.
Das Tragische ist, dass der Mann Recht hat, die BRD ist nach wie vor Besatzungsland im finanziellen Würgegriff der Siegermächte, mit rein privatrechtlich agierenden Pseudostaatsbehörden (siehe hierzu Rechtsprechung auch des BGH), deshalb sind unter anderem die meisten öffentlichen Schreiben von Gerichten und anderen Rechtsinstitutionen nie von den verantwortlichen Beamten unterschrieben. Sie stünden damit in der Privathaftung. Der Hinweis muss an dieser Stelle genügen, denn es geht mir nicht um die Diskussion der Rechtslage und was man dagegen tun kann. Wer mehr wissen will, kann umfangreiches Quellenmaterial bei mir anfordern (Basismitgliedschaft im Verein ist Voraussetzung).
Die gute Nachricht „Kein Kampf erforderlich, es geschieht in aller Stille“, die schlechte Nachricht „Der Weg ist anfangs reichlich unbequem und einschneidend“.
Mir geht es um die Veranschaulichung eines tatsächlichen Lösungsweges, nicht nur um aus dem deutschen Bananenrepublik/amerikanische Koloniedilemma auszusteigen. Alle etwas Wacheren sprechen vom kommenden Wassermannzeitalter und Paradigmenwechsel. Nachfolgend kann der geneigte Leser ansatzweise studieren, was dies im täglichen Leben konkret bedeuten würde, um zu erkennen, dass es keiner bisher macht. Dieser tatsächliche Lösungsweg mag vor dem Hintergrund eines nach aussen kämpfenden, im Hungerstreik befindlichen und im Gefängnis sitzenden aufrechten Menschen besonders deutlich hervortreten.
Die geschilderte Situation ist beklemmend doch ist es zweifellos wichtig, auf die fragliche Rechtssituation in der BRD hinzuweisen, die nach wie vor ein Besatzungskonstrukt ist. Die Bewusstheit ist wertvoll, weil sie sensibel macht und die Beobachtungsgabe schärft. Es schadet sicher auch nicht zu erkennen, in welcher Dimension Geld aus diesem Restdeutschland herausgepresst wird, denn das betrifft den Alltag jedes Einzelnen, da all das irgendwie erarbeitet werden muss, siehe Steuern (Bundesfinanzagentur GmbH als Stichwort), Abgaben, Verschuldung, drohende Währungsreform (Das ist ein anderes Wort für Enteignung) usw.
Es schadet auch nicht zu wissen, dass die Gerichte in der BRD samt aller sogenannten Staatsorgane rechtlich gesehen privater Natur sind, vom einfachen Polizeibeamten über den Staatsanwalt bis zum Richter. Auch kann Dich sehr betroffen machen, wenn Du feststellen musst, dass dieses System durch und durch korrupt ist und das geschriebene Gesetz nach Belieben beugt und ignoriert. All das ist unglaublich, aber leicht überprüfbar.
Daraus allerdings abzuleiten, dass man diese Menschen- und Völkerrechtsverletzungen am laufenden Band ahnden und bekämpfen muss, ist grundverkehrt, wenngleich auf eine beklemmende Art lehrreich. Die Deutschen zeigen sich hier nicht nur als Exportweltmeister, sie sind zugleich Weltmeister in der Selbstverleugnung und zwanghaften Durchsetzung eines Systems, das die Siegermächte geschaffen haben und bis heute aufrecht erhalten. Das ermöglichte nicht zuletzt eine radikale Hirnwäsche und Umerziehung eines ganzen Volkes (siehe unter anderem hierzu das Buch „Charakterwäsche“)
Deshalb ist es in anderen Ländern aber nicht besser, es ist ähnlich, nur weniger deutschgründlich. Da tröstet das Vorhandensein einer Verfassung (das Grundgesetz ist ein übergeordnetes Besatzungskonstrukt, daher nennt man es auch nicht Verfassung) und eines völkerrechtlich korrekten Status wenig, wenn der Filz und die Seilschaften eines machtzentralisierten Systems die gleichen sind.
Ich halte also Form und Weg der Kämpfer „für Recht und Freiheit“ für völlig aussichtslos und für eine Sackgasse, auch weil man sich damit von seinem Innenleben abwendet, womit jeder zum bestehenden System beiträgt. Zudem ist im Vergleich zu dieser Kampfansage David gegen Goliath ein Heimspiel, wobei der Schuss schon aus oben genanntem Grund ins Leere geht, denn die innere Ursache wird nicht erkannt und gelöst. Auch wenn ich selber immer wieder mal von Ohnmacht, Wut, Resignation und Beklemmung bezüglich dieser politischen Leichenfledderei befallen werde, bleibt naturgesetzlich nur ein erfolgreicher Weg. Dieser ist zwar unbequem, weil er viele persönliche Umstellungen erfordert, aber er ist kampflos. Dabei entfaltet er dennoch die unwidestehliche Kraft vieler Wassertropfen, die sich zu einem gewaltigen Strom zusammenfinden, der das Alte wegspült.
Hier sind ohne Anspruch auf Vollständigkeit die Eckpunkte für all diejenigen, die verstehen, was ich meine:
1. Es geht nicht um den Kampf nach draussen gegen Politiker, Hochfinanz und Wirtschaftsbosse, sondern um Erkennen nach innen. Doch für dieses Erkennen gilt es zunächst einige Filter abzulegen. Wer seine anerzogene Gutmenschenmentalität, den irreführenden Humanismus, die Verblendungen von Moral und Ethik nicht transzendieren kann, kann keinen Beitrag zu einer neuen Kultur leisten. Und transzendieren heisst in diesem Falle, sich auf beobachtbare Naturgesetze im Denken, Fühlen und letztlich Handeln zurückzubesinnen. Nur ein Beispiel: Das Recht des Stärkeren wird dann wieder als Naturgesetzlichkeit erkannt. Der gesunde, naturverbundene Starke setzt seine Fähigkeiten und Talente immer zum Gewinn des größeren Ganzen ein. Er kann gar nicht anders. Gleichmacherei hingegen ist widernatürlich.
Die Menschen konnten fortan nicht mehr unterscheiden, dass das tatsächlich Wertvolle im Da SEIN jedes Einzelnen begründet ist und der Vergleich durch Leistung Unsinn. Jeder hat eine individuelle, unvergleichliche Ausstattung mit Talenten. Der „Gutmensch“ vergleicht ständig Äpfel mit Birnen bzw. will sie zwanghaft gleich machen. (siehe hierzu das Simplonik-Handbuch)
2. Konkret hätte Dein Start zur Folge, dass Du Deinen Umgang mit Geld minimierst, und Deinen Tauschhandel mit anderen maximierst. (Das heutige Geld ist ein Schuldschein, weil sich der Staat das in Umlauf gesetzte Geld gegen einen nicht geschaffenen Zins bei privaten Zentralbanken leihen muss. Das ist derart irrsinnig, dass man es gerade deswegen nur mit größter Mühe nachvollziehen kann.)
3. Du wirst Geld nicht mehr für unsinnigen Konsum ausgeben (Weihnachten, Geburtstage, neue Autos, mit der Mode gehen, Statussymbole jedweder Art), sondern erfüllt und glücklich mit erstaunlich wenig Geld auskommen. Du wirst überschüssiges Geld in den Aufbau lokaler Möglichkeiten und Gruppen investieren, die der Autarkie der Gruppe dient, in der Du jeden persönlich kennst, auch wenn Du nicht mit ihm zusammenlebst. Ich rede hier nicht von Kommunen oder neugebildeten Dorfgemeinschaften, die aus den unter 1. genannten Gründen alle scheitern. Das ist ein bedauerlicher Prozess, den ich seit vielen Jahren bei allen mir bekannten Gemeinschaften rund um dem Globus beobachte.
4. Du wirst Deine Kinder nicht mehr in die Schule geben und sie ihren eigenen Weg zuhause und überall im Alltag spielerisch entdecken lassen ( siehe beispielsweise André Stern „Und ich war nie in der Schule“). Damit erteilst Du der „Normalität“ eine Absage. In der Schule reifen gleichgeschaltete Auswendiglerner heran, die immer ängstlich darauf bedacht sind, dazuzugehören und nicht aufzufallen. Sie haben nie gelernt, selbständig zu beobachten, selbstständig zu denken und die entscheidendend wichtigen und weiterführenden Fragen zu stellen. Schulen und Universitäten spucken Jahr für Jahr lebensuntaugliche Menschen aus, die Spielball zahlloser Theorien und Spezialisten sind. Als „Studierter“ mit Abitur und Medizinstudium erlaube ich mir diese ungeheure Aussage, weil ich es selber durchlitten und zahllose Male beobachtet habe.
5. Du wirst Krankheit als das verstehen lernen, was sie ist, eine Signalfunktion, sonst nichts. Du wirst all den Träumern eine Absage erteilen, die noch daran glauben, dass man Heilungsprozesse „machen“ kann. Träumer, die sich ihren Traum dadurch erhalten, dass sie die weitere Lebensgeschichte der vermeintlich Geheilten vorsichtshalber nicht weiterverfolgen, um sich den zahlreichen Rückfällen zu stellen. Du kannst lernen, wie man zuhause mit einfachsten Mitteln das vollkommene Umfeld für eine Genesung schafft. (Die Medizinindustrie ist der umsatzstärkste Zweig der Volkswirtschaft und die Naturheilverfahren rechne ich samt aller Ableger ausnahmslos dazu). Und ich spreche hier aus einer Erfahrung, die jedem zugänglich ist. Man braucht allein die Gabe der vorbehaltlosen Beobachtung von Sachverhalten, die der bisherigen Aufmerksamkeit entgangen sind. (siehe hierzu das Simplonik-Handbuch, das Grundlagenbuch die „Menschliche Schule“ und die „Stressauflösung“) . Glaube mir das bloss nicht „einfach so“ und merke, ich stehe für Diskussionen nicht zur Verfügung, weil ich weder Theorien noch missionarische Inhalte zu verbreiten habe.
6. Du wirst im gesetzlich möglichen Rahmen auf alle Versicherungen verzichten und Dir die Sicherheit im direkten Umfeld durch die Bildung von lokalen Gruppen Gleichgesinnter schaffen (siehe mit Einschränkungen beispielsweise Artabana, wenn es um Gesundheit geht , aber auch die geplante Gemeinschaft innerhalb des Vereins „Institut für Gesunden Menschenverstand“ )
7. Du wirst Kooperationen mit Bauern in der Nachbarschaft bilden, um dort zum Vorteile aller Deine Lebensmittel wachsen zu sehen.
8. Vor allem wirst Du Dich täglich darauf besinnen, dass es einzig Dein Leben und Fühlen ist, mit dem Du als Vorbild vorangehst.
Und wer die größeren Auswirkungen einer solchen Handlungsweise versteht, der versteht sofort, dass sie rein gar nichts mit einem Kampf gegen bestehende Strukturen gemein hat (siehe hierzu das Kursbuch „Die Herrschaft des Gesunden Menschenverstandes“). Diese strikt lokal ausgerichtete, naturgesetzliche und be-sinn-liche Vorgehensweise entkräftet ganz von selber das zentralistische System heutiger Prägung (Symptom des Fischezeitalters).
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass erst das System da war und dann die Menschen hineingezwungen. Aktion gleich Reaktion, es ist wie mit Angebot und Nachfrage. Ob Medizin, Globalisierung oder Politsystem, wer dabei ist, wurde bestenfalls dem Schein nach äusserlich gezwungen. Tief innen befriedigt das jeweilige Angebot eine Deiner Ängste. Wer das nicht erkennt und transzendiert, bleibt Konsument und am Tropf des ungeliebten Geschehens, oder aber er wird zum trotzig kämpfenden Widersacher wie der unbekannte Mann zu Beginn dieses Textes.
Und um es noch einmal zu betonen, der Kampf gegen etwas, ist immer ein Kampf gegen Dich selbst. Du bezeugst mit dem Kampf nur, dass Du Deinen Beitrag am äusseren Geschehen nicht erkennen kannst. Du bekämpfst Charakteranteile Deines eigenen Wesens, die Du aus Angst und/oder Hilflosigkeit nicht zur Kenntnis nehmen willst. Sich dieser Eigenarten bewusst zu werden, und mit ihnen bis zu ihrer Auflösung friedlich leben zu lernen, ist die Nabe des Geschehens, wenn ein echter Wandel stattfinden soll.
Wer verstanden hat, was ich hier formuliert habe, wir jede Aktivität einstellen, die darum ringt, in der BRD, der EU oder überhaupt in der Welt eine Wende herbeizuführen. Die Wende geschieht einzig und allein in jedem von uns. Und sie beginnt mit den ersten scheinbar lächerlich bedeutungslosen Schritten Hier und Jetzt im Alltag, die oft genug vom Boykott bedroht sind „Wenn nur ich das mache, was soll das denn schon nutzen….“, dabei ist Deine einzige Aufgabe, Dein Leben zu „retten“.
Wer mag, kann in diesem Falle den Text gerne verbreiten, auch an Nichtvereinsmitglieder.