Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?
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Wasser trinken – Folge ich meinem Durst oder einer Spezialistenmeinung?

Ich habe noch eine Sache, die mich beschäftigt: Es geht um das Trinken, speziell das WASSERtrinken. Schon lange filtere ich es und habe auch Bergkristalle darin. Wieviel sollte man trinken ? Alles soll fliessen, wenn ich mich, wie oft geschrieben wird, mit 2-3 Liter abquäle, geht es mir nicht besonders gut. Ausserdem kann ich nur soviel trinken wenn ich Zuhause bin, ansonsten brauche ich ein mitnehmbares WC. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir da ist irgendetwas falsch ‚dran bezüglich der Menge.

Wünsche Dir einen wunderschönen Tag.

LG
Bärbel

Liebe Bärbel,

die Trinkmenge, die einem wirklich gut tut, gibt der Durst vor. Dafür haben wir die Durstwahrnehmung. Wer behauptet, wie man es oft in „Wasserkreisen“ hört, dass diese erst viel zu spät wahrgenommen wird, nimmt eine sehr vermessene Position ein. Es gibt nichts Intelligenteres, als die Natur und somit Natürlichkeit.

Dennoch ist an dieser Aussage aus ganz anderen Gründen etwas sehr wichtig. Im alltäglichen „Wahnsinn“ sind die meisten Menschen so gut wie abgeschaltet. Sie leben nicht im Augenblick und fühlen daher kaum etwas. Sie handeln wie Automaten und spulen oftmals nahezu völlig unbewusst ihr tägliches Programm ab. Dinge erledigen, bis man erledigt ist…

In den wenigen etwas ruhigeren Minuten des Tages macht man sich dann Sorgen über das, was versäumt wurde oder das, was an Problemen noch ansteht oder entstehen könnte. Dieser weitgehende Verlust des Selbstbewusstseins, der systembedingt gewünscht ist, führt zwangsläufig zu einer verringerten Körperwahrnehmung. Das schließt Durst und Hunger mit ein.

Insofern kann es durchaus sein, dass viele Menschen zu wenig trinken. Wer auf der anderen Seite jedoch den Aussagen der Wasserpäpsten folgt und 2-3 Liter am Tag trinkt, schädigt sich damit nicht weniger. Wasser ist immer relativ mineralienärmer als der Körper bzw. die Körperflüssigkeiten. Damit führen diese Trinkmengen automatisch zu einer weiteren Verschlechterung der Mineralienausstattung des Körpers. Es findet ein Konzentrationsausgleich mit dem aufgenommenen Übermaß an Wasser statt, und die Mineralien verlassen mit Urin und Stuhlgang unerwünschterweise den Körper.

Drei Dinge sind also wichtig:

1. Eine ausreichende Präsenz zur rechtzeitigen Wahrnehmung von Hunger und Durst.

2. Eine individuell passende Trinkmenge, die vom Durst vorgegeben wird. Die Menge hängt von Jahreszeit, Belastung, Ernährung und Gemütsverfassung ab.

3. Eine ausreichende Versorgung mit Basis-und Funktionsmineralien.

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