Nachfolgend findest Du einen überaus wertvollen Bericht von Jens, der uns dankenswerter Weise an seinen berührenden wie faszinierenden Erlebnissen im Zusammenhang mit seiner Teilnahme an der Fernvortragsreihe „Sonne, Mond und Sterne als Ursprung von Todesangst und Sinnlosigkeit“ teilhaben lässt.
Darin wird das Thema Tod und Jenseitskontakte und der irreführende Begriff des „Verstorbenen“ aus dem Dunstkreis esoterischer, unwissenschaftlicher und religiöser Vermutungen herausgehoben, Die Simplonik bildet hierfür eine starke, tragende und über jeden Zweifel und Glauben hinaus gehende Grundlage.
Unter folgendem Pfad erhältst Du Informationen zum gleichnamigen Fernkurs „Sonne, Mond und Sterne als Ursprung von Todesangst und Sinnlosigkeit“, wenn Du nach den Erfahrungen von Jens Feuer gefangen hast:
https://simplonik.com/anwenden/fernkurse/sonne-mond-und-sterne/
Lieber Uli,
mit der Fernvortragsreihe „Sonne, Mond und Sterne als Ursprung von Todesangst und Sinnlosigkeit“ in den letzten Monaten und der Alltagsbegleitung, die ich vor einigen Monaten mit dir und anderen hatte, hat sich Einiges geklärt in meinem Dasein. Ich hatte schon länger das Gefühl, Wesen von so genannten Verstorbenen aus dem so genannten Jenseits wahrzunehmen. Einmal, vor einigen Jahren, kam mir eine Familie entgegen, die am Volkstrauertag zum Friedhof gegangen ist. Einige Jahre zuvor hatte eine ihrer Töchter einen „tödlichen“ Verkehrsunfall und verließ ihren physischen Körper. Als mir diese Familie entgegenkam, ich saß dabei im Auto, sie gingen zu Fuß, hatte ich den Eindruck, dass eben diese Tochter auch dabei war. Ähnliche Erlebnisse, hatte ich immer mal wieder. Ich habe sie aber nie wirklich weiterverfolgt, weil ich mit meinen Sorgen rund um Geld und anderen persönlichen Dinge, also Todesangst, viel zu sehr beschäftigt war. Oder mich aus Angst vor dem „Jenseits“ und Tod auf diese Sorgen gestürzt habe, um mich abzulenken. Außerdem, und das ist mir während der Fernvortragsreihe „Sonne, Mond und Sterne“ bewusst geworden, hatte ich immer riesige Angst, religiöse Überzeugungen zu hinterfragen und vielleicht sogar Gegenteiliges wahrzunehmen und zu erzählen. Deine nachvollziehbare und sehr ruhige Art, Glaubenssysteme wie die Weltreligionen zu betrachten, hat mich diesbezüglich etwas entspannter und offener werden lassen und mir und meinen Wahrnehmungen zu trauen.
Und plötzlich stand er da. Ein Bekannter, der sich einige Monate zuvor das Leben genommen hat, war neben mir in meinem Wohnzimmer. Hier eine kurze Beschreibung, wie ich unsere erste Begegnung wahrnahm: Ich konnte ihn nicht sehen, wie ich den Kamin sehen kann. Aber doch war es glasklar, dass er es ist. Es ist mehr ein Erspüren und das Sehen spielt dabei eine nicht so große Rolle. Und gleichzeitig konnte ich ihn auch sehen. Er sieht so aus wie ich ihn in Erinnerung habe. Wir verstehen uns wieder auf Anhieb gut. Unsere Kommunikation scheint mir gleich sehr natürlich. So, als ob es jeder Mensch können müsste. Sie ist für mich klar, bewusst und gleichzeitig tiefgehend. Ich nutze nicht meinen Mund, sondern es ist ähnlich wie an etwas zu denken. Ein tonloser Austausch – und doch ganz klar hörbar für mich. Vielleicht wie ein tonloser Austausch von Gedanken. Wobei ich den Eindruck habe, dass es schneller ist, als an etwas zu denken. Und es ist viel schneller als im üblichen Sinne über etwas zu sprechen. Und doch kann ich entspannt folgen und mir auch für mich Wichtiges merken. Recht schnell habe ich bemerkt, dass ich Gedanken, die ich habe, nicht verstecken kann oder will. Also wie in einer menschlichen Unterhaltung an etwas vielleicht Unangenehmes zu denken, und es nicht auszusprechen, geht nicht. Zeitgleich, dass mir etwas bewusst wird und ich bestimmte Eindrücke habe, sind sie auch schon ausgetauscht. Das führte zu Beginn unserer Unterhaltung recht schnell dazu, dass wir uns über den Freitod als nicht hoch angesehenen Ausweg aus dem irdischen Leben unterhielten. Das der Ausweg kein Ausweg und kein Ende ist, sondern dass unser jeder Dasein nach dem so genannten Tod weitergeht, wird mir seit dem durch Erlebnisse wie diesem auch gefühlt immer bewusster.
Seit dem begegnen wir uns immer wieder und sind auf eine besondere Art – wahrscheinlich eine sehr natürliche, aber für mich noch neue Art – befreundet. Unsere Begegnungen sind meistens sehr berührend und manchmal sehr lustig. Auch anderen Wesen ohne physischen Körper, wie der Frau, die ich schon einige Jahre zuvor am Volkstrauertag, wahrnahm, bin ich begegnet. Es scheint auch so, dass ich sie fragen kann, ob sie vorbeikommen. Oder vielleicht ist es auch so, aber der Wahrnehmung traue ich noch nicht so ganz, dass ich mich zu diesen Wesen hinbewegen kann.
Ich habe das Gefühl, dass ich mich durch deine Fernvortragsreihe mehr traue, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen und meinen eigenen Wahrnehmungen mehr traue.
Herzliche Grüße,
Jens