Die Tagesschau hat im Auftrag des EU-Klimawandeldienstes die Meldung veröffentlicht, wonach dieses Jahr das heißeste der letzten 125.000 Jahre gewesen sein soll. Könnte das eventuell ein sensationeller Hinweis darauf sein, dass der Beginn der Wetteraufzeichnungen erheblich weiter zurückgeht, als gedacht? Die dort eingebettete Graphik der Temperaturkapriolen im Allweibersommer reichen bedauerlicherweise nur bis 1940:
https://www.tagesschau.de/ausland/klimawandel-hitze-extremwetter-100.html
Zugleich wirft dies die Frage auf, wer denn vor 125.000 Jahren für ein vergleichbar heißes Klima gesorgt hat? Womöglich muss die Geschichte der Industrialisierung, vielleicht sogar der gesamten Menschheit neu geschrieben werden.
Man muss sogenannte Klimadaten scheinbar nur lang genug miteinander „kombinieren“, und schon kommt das gewünschte Bild von der menschengemachten, apokalyptischen Klimahölle heraus.
Als Quellen für solcherlei gezeichnete Weltuntergangsszenarien dienen u.a. Eisbohrkerne. Dass man bei deren Analyse zu gänzlich anderen Ergebnisse kommen kann, hat Prof. Jorgen Peter Steffensen am Niels Bohr Institut in Kopenhagen mit seinen Forschungsergebnissen bewiesen. Auch die Erfassung der Eismassen auf der Antarktis will nicht so recht ins Bild passen, wie folgender Artikel zeigt:
https://tkp.at/2023/11/09/antarktis-abkuehlung-um-1-grad-seit-1999-und-wachsendes-eisschild/
Wer nicht kritisch prüft und den pseudowissenschaftlichen Autoritäten auf den Leim geht, wird zum beliebig steuerbaren, ängstlichen Weisungsempfänger degradiert. Wie Du siehst, genügen schon wenige hinzugezogenen Quellen, um den reisserisch formulierten Behauptungen den Wind aus den Segeln zu nehmen.