Zum Interview mit Matthias Langwasser auf Simplonik TV gab es kürzlich einen Kommentar, auf den wir eingehen möchten:
https://www.youtube.com/watch?v=bQxzYxaVxjg
„Es ist interessant lieber Uli, das Du fast in jedem Video negativ, ja gerade abfällig über das Buch „Die Bibel“ sprichst. Es scheint ja ein großes inneres Thema bei Dir zu sein.“
Diese Betrachtungen sind gut nachvollziehbar. Allerdings stand nicht der bisherige Lebensweg von Matthias insgesamt im Mittelpunkt des Gespräches, sondern allein seine ungewöhnliche Entscheidung zwei Jahre nahezu ohne Hilfsmittel in der Natur zu leben, um Orientierung im Leben zu finden. Es ging um allein diese Zeit, in der die Unterscheidungskraft zwischen Selbstwert und Selbstvertrauen erfahrungsgemäß stark wächst. Darauf sollte die Aufmerksamkeit des Zuschauers ruhen.
Bezüglich der Bibel dürfen meine kritischen Bemerkungen keinesfalls als geringschätzig gegenüber dem Buch an sich verstanden werden. Mir ist nur wichtig, dass man lernt, zwischen den von Personen im Laufe der Jahrhunderte erzeugten Verfälschungen und unverändert belassenen zeitlos gültigen Lebensweisheiten zu unterscheiden. Die Bibel ist schon lange kein Lesebuch mehr, dass durchgängig tiefe Lebensweisheit vermittelt. Wer dies nicht weiss, kann das Weise nicht sicher erkennen. Zusätzlich ist es wichtig die verschiedenen Bedeutungsebenen in unserem Fall der deutschen Sprache zu kennen, um nicht an der Oberfläche nur behauptet historischer Geschichten hängenzubleiben.
Im Rahmen der Vereinsaktivitäten gibt es übrigens die Möglichkeit, den inspirierenden Umgang mit der Bibel und generell religiösen Texten auf ein sehr hohes Niveau zu heben und für sein Leben wirklich zu gewinnen.