Nachfolgend findest Du einen sehr anschaulichen Erfahrungsbericht von Uta Margarite, in dem wir dankenswerter Weise an deutlich spürbaren Veränderungen im Zusammenhang mit der Teilnahme an der Simplonik-Alltagsbegleitung teilhaben können. Es wird besonders klar ersichtlich, wie unmittelbar sich die Psyche im Körper abbildet.
Zur besseren Übersichtlichkeit haben wir Überschriften eingefügt.
Innere Haltung – Körperhaltung
Überraschend für mich nach der letzten Alltagsbegleitung (bis Anfang März diesen Jahres) war die neue Erfahrung meiner inneren Haltung, Lebenshaltung, mit entsprechenden körperlichen Auswirkungen.
In der Mitte meiner Wirbelsäule, kurz unterhalb der Herzgegend, saß mindestens seit meinen 20ern ein Wirbel schief bzw. ich erlebte diese Körperregion, als hätte dort ein Bruch stattgefunden. Es schmerzte oft, ich konnte den Rücken nicht gerade halten, hatte sowieso einen leicht „krummen Buckel“, typische Personenhaltung.
In den vier Wochen nach der AB Option 1 (meine 3.Teilnahme) fühlte ich eines Morgens beim Duschen in mir eine neue aufrechte Haltung – in meinem Gemüt und deutlich in meinem Körper. Mein Rücken fühlte sich anders, irgendwie gestärkt an. Neugierig stellte ich mich seitwärts vor den Spiegel und tatsächlich, der so lange wahrgenommene „Knick“ in der Wirbelsäule wahr weg! Ich konnte es nicht fassen, zeigte es Vatula, der meine Wahrnehmung bestätigte. Erstaunen und Freude!
Körper als Abbild der Psyche
Einige Tage nahm ich diese Gestärktheit als neu wahr und hatte die Befürchtung, sie könnte mir wieder verloren gehen. Und ja, im Laufe des Jahres fühlte ich auch immer mal wieder Einbrüche im Gemüt und Schmerzen an dieser Stelle, jedoch der „Knick“ kam nicht zurück!!!
Ich fing im Laufe des Jahres an, ganz selbstverständlich nach längerem „Nach vorn gebeugt sein und nach unten schauen“ bei einer Tätigkeit, innezuhalten und meinen Kopf in den Nacken zu legen, in die Bäume und den Himmel zu blicken. Empfand das als so einfach und natürlich, wunderte mich, nicht schon früher für mich entdeckt zu haben, wie gut das tut.
Andere Bereiche und Themen, in denen ich während und nach den Alltagsbegleitungen Erfolge und Wandel erlebte:
• natürliche Aggressivität/ Angst vorm „Älterwerden“ – Zuwendung zu meinen Zähnen: Leben ohne Zahnpasta und Zahnarztbesuche
• Verdauung: immer wieder Kauen; mir einverleiben; auf den „Thron“ gehen und Kacken in der Natur
• Beziehung: „ungeschminkt“ durch persönlich unmögliche Zustände gehen, Rollen zerfallen, mich selbst aushalten
• Ablösung von Glaubensresten an die Schulmedizin bzw. deren Diagnosen (Beispiel: Gemütsinhalte und sinnliche Wahrnehmungen im Umgang mit Zecken und ihren Bissen)
• Reiseerleben/ Vorher und danach: Annahme des Chaos, Stärkung der inneren Ordnungsstruktur: „Aus dem Chaos in eine neue Ordnung“
• Randthema: Technikverbesserungen