Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?
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Stoffwechselrenaturierung: Erkenntnisgewinn trotz vermeintlichem Versagen

Wer schon länger im Simplonik-Verteiler ist, kennt mein Bestreben wirklich alle Ebenen der Ernährung ins Bewusstsein zu holen. Dafür habe ich die Stoffwechselrenaturierung entwickelt. Während dieser nur wenigen Wochen findet für nicht wenige Anwender eine unerwartete und tiefgreifende Bilanz der bisherigen Lebensführung statt. Zugleich eröffnet sich ein weiter Horizont voller Möglichkeiten für wirkliches Leben.

Ein Teilnehmer der Stoffwechselrenaturierung hat uns dankenswerterweise seinen nachfolgenden Erfahrungsbericht zur Verfügung gestellt. Dieser zeigt sehr anschaulich, wie intensiv der Erkenntnisgewinn trotz des vermeintlichen Versagens in der Umsetzung der Stoffwechselrenaturierung sein kann.

Die Stoffwechselrenaturierung

Übrigens habe ich schon einige Monate die Mineralien eingenommen… auch das Rein SEIN habe ich schon 5 Monate angewendet und es passt gut. Ich fühle mich immer wohler.

Mit den ersten beiden Tagen der Phase 1 bin ich allerdings an meine Grenzen gestossen. Mir gings wirklich sehr schlecht. Ich war sehr müde, schlapp, hatte Würgereiz, starke Kopfschmerzen. Am Abend des zweiten Tages (also gestern) hatte ich starkes Herzklopfen/Herzrasen, Schweissausbrüche und Todesangst, dass ich wieder so endete wie bei der «Grippe» im Jahr 2016, als sie mich nach 2 Wochen nicht essen und trinken in die Notaufnahme eingeliefert haben. Ich bekam dann Kochsalzlösung und konnte zum Glück am Abend wieder nach Hause.

Mich erinnerte das auch an die Kontrolle und Disziplin, welche ich während meiner Bulimie über Jahre aufbringen «musste».

Vielleicht noch zu erwähnen ist (da ja vieles gleich-zeitig passiert), dass mein jüngerer Sohn am letzten Freitag übelst gemobbt wurde. Er hatte dann am Samstag ein taubes Ohr und erhöhte Temperatur über zwei Tage. Heute geht’s im besser, aber das linke Ohr ist immer noch taub. Dieses Ereignis hat mich die letzten Tage ebenfalls zutiefst erschüttert. Ich war in grosser Sorge und sehr angespannt (vielleicht weil meine Vergangenheit auch eine Art Mobbing war und ich das noch nicht verarbeitet habe?).

Heute Morgen konnte ich fast nicht mehr stehen, ich zitterte furchtbar am ganzen Körper. Der PH-Wert im Urin lag bei 4.5. Ich habe mir dann gesagt, dass ich mich nicht mehr so quälen möchte wie damals und deshalb habe ich heute normal mit meiner Familie gefrühstückt. Ich fühlte mich als Versager. Vielleicht, weil ich an Versagensängste leide? Im selben Atemzug habe ich aber meinen Kindern gesagt: «Seht ihr? Auch Mama darf ihre
Schwächen zeigen und muss nicht alles können. Keiner ist perfekt und keiner kann alles. Auch ihr müsst in der Schule eure Schwächen zulassen und dürft euch auf keinen Fall unter Druck setzen lassen».

Ich habe mich also entschieden, die Stoffwechselrenaturierung hier bereits abzubrechen. Es passt im Moment einfach nicht. Ich werde aber mit Freude weiterhin Echt SEIN, Rein SEIN und Hell SEIN begleitend zum Ernährungskurs und zum Jahreskurs einnehmen. Mit der Hoffnung, dass ich nach einigen Monaten oder Jahren dieselben Ziele erreichen werde, wie sie mit der Stoffwechselrenaturierung möglich gewesen wären.

Aber ganz ehrlich, es schmerzt schon, dass ich heute Morgen bereits aufgegeben habe…

An dieser Stelle, ein herzliches Dankeschön für all’ die Möglichkeiten, die du uns unterbreitest, lieber Uli. Ohne die Simplonik wäre ich mir dessen allem nicht bewusst geworden. Ich freue mich auf die weitere Zeit mit der Simplonik.

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