Inspizieren wir unsere Sprache näher, finden wir etliche Hinweise darauf, dass es nicht die Zeit ist, die uns altern lässt, sondern die Art und Weise, wie wir mit unserem Leben umgehen und in welchem Wertesystem wir uns bewegen. Da lässt man sich z.B. „graue Haare über etwas wachsen“, man ist „gramgebeugt“, da ist jemandem „etwas in die Glieder gefahren“ oder man hat „eine schwere Last zu tragen“. Das alles sind sehr passende Beschreibungen, die für viele alte Menschen zutreffen und zugleich etwas über die Lebenshaltung aussagen – über die Art und Weise – wie wir mit Erlebnissen umgehen. Sollte es etwa so sein, dass nicht der Zeittakt das Altern bestimmt, auch nicht irgendeine innere biologische Uhr, sondern wir selber, durch die Besonderheiten unseres Umgangs mit Ereignissen? Ich will Dir an dieser Stelle schon vorweg verraten, dass vieles – aus meiner Sicht sogar alles – darauf hinweist. Meine Sicherheit kommt aus zwei fundamentalen Erfahrungen: Erstens aus der Beobachtung der Teilnehmer am JETZT-Projekt und zweites aus meiner Erfahrung mit den SEIN-Mineralien.
Das JETZT-Projekt ist ein äußerst intensiver Selbsterfahrungs- und Wahrnehmungsprozess, der Menschen an ihren Wesenskern führt und einen großen Teil der Energie freisetzt, die an Verdrängungsprozesse, Vergangenheit und Zukunftsängste gebunden sind.
Durch die Fixierung auf den gegenwärtigen Moment wird viel Kraft freigesetzt. Konkret habe ich bei fast allen Teilnehmern beobachten können, wie sie ohne äußeres Zutun im Laufe der Woche zahllose, auch schwerwiegende Krankheitssymptome verloren haben und gleichzeitig zum Teil über Jahrzehnte jünger aussahen.
Die SEIN-Mineralien sind in gewissem Sinne das materielle Pendant zu dieser ersten Erfahrung. Wer diese Mineralien-Mischungen regelmäßig verzehrt, wird ebenfalls in den meisten Fällen sichtbar und „labortechnisch“ jünger. Eine gute Freundin hatte ihren Hausarzt sprachlos gemacht, als sie nach Jahren erstmals wieder zum Check-Up kam und mit Anfang Vierzig die Werte einer 20-jährigen aufwies. Noch dazu waren wenige Jahre zuvor etliche der Blutwerte aus dem Lot geraten und zwar hartnäckig über einen längeren Zeitraum.
Was ist nun der Mechanismus hinter diesen isoliert für sich stehenden Beobachtungen? Für ein tieferes Verständnis greifen wir zunächst auf einen sehr einfachen Lehrsatz der Physik zurück: Energie ist nur wandelbar, nicht zerstörbar. Wenn wir uns als dann ansehen, was wir physikalisch betrachtet sind, können wir ein menschliches Wesen als eine Konzentration von unterschiedlichen Energiezuständen beschreiben. Eine hochverdichtete Form ist der Körper, ähnlich wie z.B. bei Wasser das Eis. Eine eher hochfrequente „flüchtige“ Form sind unsere Gefühle und Gedanken, vergleichbar dem Aggregatszustand des Wasserdampfes.
Wir werden geboren und sind in dieser Ausgangssituation ein ganz bestimmtes Maß an Energie. Nun ist die Frage, was wir mit dieser Lebensenergie machen. Da sie nur wandelbar, aber nicht zerstörbar ist, kann der schleichende Energieverlust, den wir gemeinhin als Altern bezeichnen, nicht durch einen tatsächlichen Verlust entstehen. Diese Energie kann nur gebunden werden an bestimmte Themen oder Probleme. Meine Beobachtungen aus den Kursen sind, dass Menschen ihre Energie zum Beispiel dafür verwenden, aus ihrer Sicht schwer verdauliche oder negative Ereignisse zu verdrängen. Wie gehst Du mit Trauer um? Stürzt Du Dich in die Arbeit, lenkst Du Dich ab? Wie gehst Du mit Schmerz um? Betäubst Du diesen?
Bildlich gesprochen laufen die meisten Menschen mit einem Sack auf dem Rücken, in dem all die Ereignisse verschwinden, mit denen man sich aus irgendeinem Grund nicht auseinandersetzen wollte. Jedes dieser Ereignisse fordert seinen Preis, indem es Energie bindet, die für das Leben nicht mehr zur Verfügung steht. Wir binden im so genannten Alterungsprozess also lediglich unsere Energien an vergangene Ereignisse, deren schmerzliche Gefühle wir nicht spüren wollen. Das klingt alles sehr einfach und das ist es sogar. Doch wie alles Geniale einfach ist, ist es meistens schwer zugänglich, weil wir Fortschritt mit zunehmender Kompliziertheit gleichsetze…
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